Kinderbetreuung in Oberösterreich: AK lädt Eltern zum Mitreden ein

Linz (OTS) - Oberösterreich bekommt ein neues Kinderbetreuungsgesetz - eine Chance, die derzeit für viele Mütter, Väter und Kinder unbefriedigende Situation zu verbessern. Die Arbeiterkammer lädt Eltern ein, dabei mitzureden. Deren Anliegen und Wünsche werden in die AK-Stellungnahme zum Gesetz einfließen.

In den nächsten Tagen erhalten etwa 130.000 Arbeitnehmerinnen von der AK eine schriftliche Einladung, ihre konkreten Wünsche und Anliegen zur Kinderbetreuung in Oberösterreich darzulegen. Damit wird die Arbeiterkammer die direkt Betroffenen - die berufstätigen Eltern - in die Diskussion um das neue Gesetz miteinbeziehen. Die Vorschläge werden dann in die AK-Stellungnahme zum oö. Kinderbetreuungsgesetz aufgenommen.

Vor allem im ländlichen Raum ist die Kinderbetreuungssituation keineswegs zufriedenstellend für berufstätige Eltern. Die Betreuungsquote der Unter-Dreijährigen zum Beispiel liegt bei nur sechs Prozent. Damit wird Oberösterreich nur von Tirol unterboten! Bei den Volksschulkindern sind gerade einmal elf Prozent am Nachmittag in außerhäuslicher Betreuung. Für diese Kinder hat die Elternbefragung 2005 den mit Abstand größten Zusatzbedarf von fast 8000 Plätzen ergeben.

"Wir erwarten uns vom neuen Gesetz die bessere Vereinbarung von Familie und Beruf. Der vorliegende Gesetzesentwurf wird dem nicht in ausreichender Weise gerecht", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

P.S.: Die von der AK gestellten Fragen finden Sie unter www.arbeiterkammer.com

Kontakt: Mag. Rainer Brunhofer, Tel. 050/6906-2185
E-Mail: rainer.brunhofer@ak-ooe.at

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich
Kommunikation
Tel.: (0732) 6906-2182
presse@ak-ooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKO0001