Onodi: Menschen wünschen sich mehr Sicherheit in den Gemeinden

Mehr SicherheitsbeamtInnen für den ländlichen Raum

St. Pölten (SPI) - "Die Menschen in Niederösterreich fühlen sich in ihrer Heimat nicht mehr so sicher wie vor einigen Jahren", erläuterte am Montag LHStv. Heidemaria Onodi im Rahmen der Sommergespräche des Sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes NÖ, der auch heuer wieder in allen Regionen des Landes zum Erfahrungsaustausch lädt. Zentrales Thema des Sommergesprächs in Nussdorf ob der Traisen mit NÖ-Gemeinderefentin Heidemaria Onodi und GVV-Präsident Bgm. Bernd Vögerle war die Sicherheit in den Gemeinden. ****

Längst habe die Zusperrpolitik der Bundesregierung ihre negativen Auswirkungen preisgegeben, berichteten die GemeindevertreterInnen aus dem Zentralraum Niederösterreichs. Vor allem geschlossene, ehemalige Gendarmerieposten, Bundesheerkasernen und fehlende SicherheitsbeamtInnen sorgen die GemeindebürgerInnen. Leider bestätigen auch die Statistiken die Bedenken der BürgerInnen. So sind die Delikte in Niederösterreich seit 1999 bis 2005 von 77.099 auf 87.003 gestiegen. Die Aufklärungsrate sank im selben Zeitraum von 55,5 % auf unter 46 %.

"Auch den PolizeischülerInnen wird das Leben nur erschwert - so sind die Bezüge um ein Drittel reduziert worden. Der momentane Bezug ist somit auch kein Anreiz mehr, junge Menschen für diesen verantwortungsvollen Beruf zu motivieren. Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden, damit wieder mehr BeamtInnen für die Sicherheit in unseren Gemeinden sorgen können", so Onodi abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Niederösterreich
Pressedienst
Tel: 02742/2255-0
presse-noe@spoe.at
www.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001