SP-Haider drängt: Benzin und Diesel müssen billiger werden!

Dieselpreis seit 2000 dreimal so hoch gestiegen wie Löhne und Gehälter

Linz (OTS) - Viele Autofahrer werden sich bald die tägliche Fahrt zur Arbeit oder die schwerverdiente Urlaubsreise nicht mehr leisten können: Der Preis für Diesel explodierte seit dem Jahr 2000 um 47 Prozent, der Benzinpreis für Super um 34 Prozent. Der Anstieg beim Dieselpreis betrug damit das Dreifache der Erhöhung der Einkommen. Die Löhne und Gehälter stiegen in diesem Zeitraum um 15 Prozent. Seit dem Jahr 2000 sind die allgemeinen Autokosten in Österreich inkl. Instandhaltungs- und Reparaturkosten. um 18,4 Prozent gestiegen, allein den ersten Monaten 2006 um das Vierfache der allgemeinen Teuerung.

Dafür ist Österreich im Vergleich der EU-25 beim Wachstum der Reallöhne in den letzten f+ünf Jahren vom 10. auf den 20. Platz abgerutscht. Die Löhne und Gehälter stiegen von 2000 bis 2005 um 15 Prozent, die Lohnsteuer um 17 Prozent und die Gewinne der Unternehmen um 24 Prozent.

"Für kleinere und mittlere Einkommen ist diese extrem steigende Belastung unzumutbar. So wird der fahrbare Untersatz endgültig zum Luxus für Schwerverdiener, die vielen Berufsendler bleiben auf der Strecke", so Erich Haider. "Neben einer raschen Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale müssen Benzin und Diesel raschest billiger werden. Das geht, wenn die Mineralölsteuer und die Energieabgaben sofort gestrichen werden. Damit wird das Pendeln für viele ArbeitnehmerInnen, die nicht gerade zu den Großverdiener gehören, wieder leistbar. Gleichzeitig wird die Kaufkraft erhöht und die Wirtschaft angekurbelt", so der SP-Landeschef.

Lag der Durchschnittspreis pro Liter Super am 1.1. 2000 bei 0,867 Euro, so notierte Super im Österreich-Schnitt am 18. 7. 2006 bei 1,159 Euro (+34%). Bei Diesel war die Preisdifferenz mit 0,715 Euro pro Liter am 11. 1. 2000 und 1,051 Euro am 18. 7. 2006 noch viel größer (47 %). Von den steigenden Spritpreisen sind Berufspendler besonders betroffen: Im Schnitt zahlt ein Pendler, der 40 Kilometer einpendelt, für den Diesel heuer um 160 Euro mehr als im Vorjahr. Die Mini-Entlastungen der Regierung bei der Pendlerpauschale
gleichen diese Mehrbelastungen keinesfalls aus.

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