Heinisch-Hosek fordert anständige Pensionen für Frauen statt einmaliger Almosenaktion

Wien (SK) - "Eine anständige Pensionslösung für alle Frauen wäre sinnvoller als eine Einmalzahlung von 300 Euro für Trümmerfrauen", so SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf die heute von Sozialministerin Haubner veröffentlichten Zahlen in Zusammenhang mit der Ausbezahlung des Trümmerfrauen-Zuschusses. Einmal mehr kritisierte Heinisch-Hosek, dass nur Frauen, die vor 1950 Kinder geboren haben, für diese Anerkennungsprämie in Frage kommen. Kinderlose Frauen, die zweifelsohne viel zum Aufbau Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg beigetragen hätten, würden bei der "stockkonservativen" Regierung Schüssel leer ausgehen. ****

Unter der Regierung Schüssel seien gerade Frauen massiv belastet worden, sagte Heinisch-Hosek und verwies unter anderem auf die "Pensionskürzungsreform" und die Streichung der Witwenpension. "Von der Einmalzahlung haben die vielen Frauen, die auf zuwenig Pensionszeiten kommen, nichts", so Heinisch-Hosek gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) sk

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