Kickl: Arbeitslosenzahlen auch im Juli verheerend

FPÖ: Keine Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt in Sicht

Wien (OTS) - "Hauptsache, ihm geht´s gut - wie es den fast 250.000 Arbeitslosen in Österreich geht, ist Schüssel völlig egal", so kommentierte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die aktuellen Arbeitslosenzahlen für den Juli. 246.241 Menschen ohne Arbeit in diesem Land seien ein neuerlicher Beweis der sprichtwörtlichen Unfähigkeit der Regierung, für eine wirkliche Trendwende auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen. Gemessen an den EU-Standards falle Österreich damit noch weiter hinter den Europatrend zurück. Alleine die Tatsache, daß sich die Zahl der Schulungsteilnehmer gegenüber dem Juli 2005 um 22,9 Prozent auf 49.542 in Schulung befindliche Personen erhöht habe, könne man nur als neuerlichen "Taschenspielertrick" zur Schönung der Statistik betrachten, so Kickl. Es sei dasselbe Theater wie schon in den letzten Monaten. Arbeitsuchende würden von der schwarz-orangen Arbeitslosenregierung einfach "versteckt".

Selbst wenn die Arbeitslosigkeit gegenüber Juni leicht gesunken sei, müsse man sich fragen, welche Qualität diese neuen Arbeitsplätze überhaupt hätten. Könne man in diesem Zusammenhang überhaupt von Arbeitsplätzen reden, oder seien dies nicht vielmehr "McJobs", so Kickl. Man müsse sich zu Recht fragen, ob diese Menschen von ihren Jobs überhaupt leben könnten. Auf die statistischen Schmähs dieser schwarz-orangen Jammerkoalition falle ohnehin niemand mehr herein. Vielmehr würden die Österreicher bereits sehen, daß die Konzepte von Schüssel und Co nur Rekordausländerbeschäftigung, Schulungen und Arbeitsverhältnisse ohne soziale Absicherung seien.

Die Hunderttausenden von Arbeitslosen in Österreich dagegen hätten allmählich die Versprechungen von Herrn Schüssel und Herrn Bartenstein satt. Jeden Monat würden diese neue Jubelmeldungen präsentieren, um von der katastrophalen Lage auf dem Arbeitsmarkt abzulenken. "Die Menschen ohne Arbeit wollen endlich Konzepte, wie man mehr Stellen schafft - aber keine falschen Versprechungen", erklärte Kickl abschließend.

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