Nahrung wird im Libanon knapp

Caritas-Katastrophenhelfer Maier auf dem Weg nach Beirut

Wien (OTS) - 80.000 Flüchtlinge werden derzeit von der Nothilfe
der Caritas Libanon erreicht. Die Hilfsmaßnahmen umfassen die Versorgung mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten. Mobile Kliniken dienen Rettungseinsätzen. Um die Partnerorganisation bei der Nothilfe zu unterstützen, reist der österreichische Caritas-Mitarbeiter Stefan Maier noch heute nach Beirut.

Maier wird den Einkauf und die Verteilung von Lebensmitteln organisieren. Die knappe Versorgungslage im Libanon erfordert zusätzliche Maßnahmen zur Sicherstellung von Nahrungsmitteln. Weitere personelle Unterstützung in der Krisenregion kommt nach wie vor von Elisabeth Cerny, Katastrophenhelferin der Caritas Österreich. Cerny wird ab heute die Partnerorganisation Terre des Hommes in Syrien an der Grenze zum Libanon in der Betreuung von mittellosen MigrantInnen unterstützen. Diese haben bis zu Beginn des Konfliktes im Libanon gelebt und gearbeitet und sind jetzt vor den Bombardements geflüchtet.

"Der kurzfristige Waffenstillstand hat die Lage keineswegs entschärft. Die Situation für die Bevölkerung ist dramatisch und spitzt sich weiter zu. Wir müssen alle erdenklichen Kräfte mobilisieren, um die Menschen mit Hilfe erreichen zu können", schildert Maier die angespannte Situation.

Maier und Cerny stehen ab Mittwochmorgen für Interviews zur Verfügung.

Die Caritas bittet für die Bevölkerung Libanons um Spenden: P.S.K. 7.700.004, BLZ 60.000, Kennwort: Libanonkrise. Online spenden:
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(Interviewkoordination)
Caritas Österreich
Mag. Gabriela Sonnleitner
Tel.: (++43-1) 48831/420 od. 0664/3846611
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