VSStÖ: Stipendien sozial vergeben, nicht nach Leistung

Leistungsstipendien wirken immer sozial selektiv

Wien (SK) - "Mit der heute bekannt gegebenen Summe an Geldmitteln für Leistungsstipendien wird wieder deutlich, welchen Kurs die Bildungsministerin einschlägt. Selbstverständlich ist es begrüßenswert, wenn sieben Millionen Euro für Studierende aufgewandt werden. Doch solange die Studienbeihilfen für sozial schwächere Studierende nicht einmal an die Inflation der letzten Jahre angepasst wird, erscheinen die sieben Millionen wie ein Schlag ins Gesicht aller BezieherInnen von Beihilfen", kritisierte Sylvia Kuba, Vorsitzende des VSStÖ, am Dienstag. ****

Die Bundesregierung stellt augenscheinlich die Förderung einer kleinen Anzahl von Studierenden über ein breitenwirksames Förderungsmodell, das möglichst vielen die Chance auf höhere Bildung ermöglicht. "Solange Studienerfolge auf Grund von notwendigen Nebenjobs leiden und der finanzielle Hintergrund der Eltern somit Auswirkung auf den spezifischen Studienerfolg hat, wirken Leistungsstipendien immer auch sozial selektiv", so Kuba gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Für die VSStÖ-Vorsitzende ist daher klar: "Die Erhöhung von Leistungsstipendien muss Hand in Hand mit einer Anhebung und einem gezielten Ausbau von Stipendien für sozial schwächere Studierende gehen. Die Anpassung an die Inflation, Anhebung der Zuverdienstgrenzen, sowie eine Vereinfachung der Antragsstellung sind die ersten notwendigen Schritte, die endlich gesetzt werden müssen." (Schluss) tg/mm

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