Grillitsch zu Glawischnig: Grüne betreiben Öko-Populismus

Energiewende ist mit Ökostromgesetz eingeleitet - Österreich ist weiter auf Anti-Atom-Kurs - Forschungsmittel für Sicherheit

Wien, 1. August 2006 (ÖVP-PK) Als "Öko-Populismus" bezeichnete ÖVP-Abgeordneter Fritz Grillitsch die Aussagen der stv. Grünen Bundessprecherin Eva Glawischnig. Die ÖVP habe die jahrelange inhaltliche Abwesenheit der Grünen genutzt, nachhaltige Wirtschafts- und Umweltpolitik zu gestalten und erfolgreich umzusetzen. "Mit dem Ökostromgesetz unterstützen wir alternative Energieformen und haben die Energiewende hin zu einem nachhaltigen Energie-Mix eingeleitet und werden diese weiter ausbauen. Dazu braucht es keine Grünen, Kollegin Glawischnig." Österreich sei darüber hinaus weiter auf Anti-Atom-Kurs, betonte Grillitsch. ****

Gerade punkto Atomforschung betreiben die Grünen "Realitäts-verweigerung", so Grillitsch weiter. "Wir haben auf EU-Ebene sichergestellt, dass die gesamten Mittel für Sicherheitsforschung ausgegeben werden." Die EU-Forschungsmittel zur Suche anderer Energieformen als Atomenergie wurden um fast 40 Prozent von 237 auf 329 Millionen EURO erhöht. "Bei der Verteilung des EURATOM-Budgets ist der überwiegende Teil, nämlich 71 Prozent, für die Fusionsforschung, also die Energiegewinnung am Vorbild der Sonne (ITER) vorgesehen." Weiters hätten die EU-Mitgliedsstaaten eine ganze Reihe von Initiativen für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger im "Grünbuch" festgelegt. "Das sind wir der jungen Generation schuldig", so Grillitsch abschließend.

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