NÖ Regenwürmer erhöhen Artenvielfalt in Brüssel

Umwelt-Landesrat Plank sieht NÖ Initiative durch EU bestätigt

St. Pölten (NLK) - Das von Niederösterreich in Brüssel präsentierte NÖ Wurmkompostsystem konnte selbst EU-Umweltkommissar Stavros Dimas begeistern. Der NÖ Landwirt und Regenwurmfarmer Alfred Grand, Entwickler des NÖ Wurmkompostsystems, präsentierte die Arbeit seiner Regenwürmer bei der "Greenweek" in Brüssel, die heuer dem Thema Artenvielfalt gewidmet war. Von 140 eingereichten Projekten war der Regenwurmfarmer aus Absdorf einer von 70 eingeladenen Ausstellern. Das große Interesse an der Arbeit des Landwirts gipfelte im Besuch des EU-Umweltkommissars Stavros Dimas. "Es freut mich, dass die ‚NÖ Wurmkiste’ jetzt auch in Brüssel Verbreitung findet. Das Land Niederösterreich setzt gemeinsam mit der Landwirtschaft und der Abfallwirtschaft dieses Projekt seit 1999 erfolgreich in Schulen und Kindergärten um", hält dazu NÖ Umwelt-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank fest.

Das NÖ Wurmkompostsystem wird in Schulen und Kindergärten eingesetzt, um Kindern und Jugendlichen den Naturkreislauf näher zu bringen: vom Einwerfen der Jausenreste bis zum Düngen der Pflanzen im Klassenzimmer.

Die durch den Landwirt Alfred Grand gegründete VermiGrand Regenwurmfarm beschäftigt sich mit der Produktion von hochwertigem Regenwurmhumus durch Kompostwürmer. Zusätzlich werden Wurmkompostsysteme für verschiedene Einsatzzwecke entwickelt. Eines davon wird von der NÖ Landesregierung als öko-pädagogisches Projekt in Schulen und Kindergärten eingesetzt. Zurzeit wird eine flüssige Anwendung entwickelt: der aktivierte Komposttee. Dieses Verfahren wird gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur durchgeführt.

Nähere Informationen: Bodenschutz: Dr. Erwin Szlezak, Abteilung Landentwicklung, Telefon 02742/9005-15291, Ökopädagogik: Mag. Judith Heissenberger, Abteilung Umweltwirtschaft, Telefon 02742/9005-15210 sowie e-mail vermi@grand.at und www.grand.at/wurmkompostsystem.htm

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