Moser: "Menschenverachtende Führungspolitik in der ÖBB"

Wien (SK) - Als weiterer "negativer Mosaikstein" in dem von der Regierung Schüssel und Kukacka eingeleiteten ÖBB-Führungschaos sind für SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser die jüngsten Äußerungen des ÖBB-Vorstands Stefan Wehinger zu werten. In einem Leserbrief sagte Wehinger, die Mitarbeiterschaft der ÖBB sei "verunsichert und überaltert" und ihr werde "von allen Seiten attestiert, dass sie nur Schlechtes leistet". Aus Sicht des SPÖ-Wirtschaftssprechers ist dies der "Gipfel der Menschenverachtung". Moser: "Was ist das für ein Führungsstil, dass ein Spitzenmanager der ÖBB die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter öffentlich in Frage stellt. ****

Für Moser sieht es so aus, als würden einige ausgewählte Manager einmal mehr eine konzertierte Aktion gegen ihre Kunden, Mitarbeiter und Partner fahren. "Trotz der Millionen für externe Berater ist good governance für eine kleine Gruppe von Regierungs-Günstlingen noch immer ein Fremdwort. Es zeigt sich auch hier, dass einige Vertreter des ÖBB-Managements Bedarf an Nachschulungen haben. Denn gute Manager und zukunftsorientierte Eigentümervertreter holen das Beste aus ihren Mitarbeitern heraus und nutzen deren Potenzial im Interesse der Kunden", betonte der SPÖ-Wirtschaftssprecher. Moser abschließend:
"Man kann sich über solche Aussagen nur wundern." (Schluss) ps

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