SP-Wutzlhofer: Durch vorausschauende und sorgfältige Wasserbewirtschaftungspolitik der Stadtverwaltung trotz langer Hitzewelle keine Wassernot in Wien

Wien (SPW-K) - "Einmal mehr hat auch die jüngste, lang anhaltende Hitzewelle bewiesen, dass sich die Wienerinnen und Wiener auf die optimale Versorgung seitens der Stadtverwaltung mit dem köstlichen Trinkwasser verlassen können. Im Gegensatz zu anderen Städten in Europa hat es in der Donaumetropole zu keiner Zeit in den letzten Wochen, selbst bei einer Steigerung des täglichen Wasserverbrauchs um bis zu 20 Prozent, einen Versorgungsengpass gegeben. Das ist nicht zuletzt auf die vorausschauende und sorgfältige Wasserbewirtschaftungspolitik der sozialdemokratischen Stadtregierung zurückzuführen", stellte Dienstag der Stellvertretende-Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, Jürgen Wutzlhofer, in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien fest.

Die notwendigen hohen Investitionen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung seien rechtzeitig und punktgenau erfolgt, so Wutzlhofer weiter. Mit Millionenaufwand hätte in den vergangenen Jahren der Leitungsverlust von den Quellen bis zum Verbraucher von rund 14 Prozent auf etwas mehr als acht Prozent gesenkt werden können. Auch durch das laufende Behältersanierungs- und -ausbauprogramm - derzeit würde gerade der Behälter am Cobenzl mit einem Kostenaufwand von 1,1 Millionen Euro erneuert und das Fassungsvolumen durch den Bau von zwei neuen Wasserkammern verdoppelt - werde für die Wasserversorgung ein wesentlicher Beitrag geleistet. Wutzlhofer: "Wien hat nicht nur das beste und das kühlste Trinkwasser aller europäischen Großstädte, sondern auch die sicherste Wasserversorgung. Nicht zuletzt durch die über Initiative der SPÖ vom Landtag beschlossene Verfassungsgarantie für das Wiener Trinkwasser sind Spekulationsgeschäfte durch private Wasserversorger nicht möglich. Wiens Wasser bleibt auch in Zukunft im Eigentum der öffentlichen Hand und damit eine im besten Sinn des Wortes quellfrische Grundlage für die ausgezeichnete Lebensqualität in Wien" , hob der Mandatar hervor.

In welche für die Konsumenten unerfreuliche Sackgasse die Privatisierung von Einrichtungen der Daseinsvorsorge führen könne, beweise die Wasser-Notsituation in Südengland und in der Metropole London. Dort versickerten infolge undichter Leitungen und wegen der vom privaten Wasseranbieter Thames Water schlampig gewarteter weiterer Versorgungseinrichtungen täglich 895 Millionen (!) Liter Trinkwasser, die Bevölkerung müsse neben hohen Wasserpreisen nun auch in Form eines unangenehmen Trinkwasserengpasses die Zeche bezahlen, informierte Wutzlhofer. "Wien ist jedenfalls auch bei der Versorgung der Bevölkerung mit exzellentem Trinkwasser anders. Eine Situation, die sich für die Wienerinnen und Wiener bezahlt macht", schloss Wutzlhofer. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001