Geschäftsführerwechsel beim Verkehrsverbund Vorarlberg

LR Rein: Christian Österle folgt auf Ekkehard Nachbaur

Bregenz/Feldkirch (VLK) - Christian Österle übernimmt ab 1. September 2006 das Steuer beim Verkehrsverbund Vorarlberg, teilt Verkehrslandesrat Manfred Rein mit: "Herr Österle bringt langjährige Managementerfahrung in Verkauf, Marketing und Produktentwicklung aus der Privatwirtschaft mit und kann überdies mit einem sehr hohen Maß an Branchenvertrautheit aufwarten, die er im Rahmen seiner Leitungsverantwortung für die Sparte Verkehrsleittechnik bei seinem letzten Arbeitgeber gewonnen hat".

Der Lauteracher Österle wird in einer ersten Phase die Detailumsetzung der integrierten Angebotsplanung fortführen und weiterentwickeln, sowie die Effektivitätssteigerung in Marketing und Verkauf in Zusammenarbeit mit den Gemeindezweckverbänden vorantreiben, so Rein.

Verkehrsverbund komplex

Der öffentliche Nahverkehr ist nicht nur wesentlicher Eckpfeiler der Lebensqualität jeder Region, sondern im Berufs - und im Schülerverkehr auch ein unverzichtbarer Zubringer für die Wirtschaft und für die Bildungsinstitutionen des Landes, betont Landesrat Rein.

Im Vergleich zu einem Unternehmen der Privatwirtschaft sind die Strukturen des öffentlichen Verkehrs sehr komplex - dies ist schon an den Kennzahlen erkennbar, so Landesrat Rein: An die 15 Förderungsgeber, rund 20 Verkehrsunternehmen, 8 ÖV-Gemeindezweckverbände der in Angebotsgestaltung und Finanzierung eingebundenen Gemeinden, deren Zusammenwirken in über 50 Verträgen festgelegt ist, 300 Autobusse im täglichen Betrieb, die Zusammenarbeit mit der Bundesbahn, 1800 Haltestellen, 18 Millionen Kilometer Linienverkehr pro Jahr und ein Finanzvolumen von rund 70 Millionen Euro.

Der Lauteracher Österle folgt auf Ekkehard Nachbaur, der nach dreijähriger Geschäftsführertätigkeit auf eine Vertragsverlängerung verzichtet hat und in die Privatwirtschaft wechselt. "Ekkehard Nachbaur hat innerhalb der letzten drei Jahre dem Verkehrsverbund eine an den neuen Gesetzen ausgerichtete Vertragsstruktur für die Zusammenarbeit zwischen Gemeindezweckverbänden, Verkehrsunternehmen und VVV gegeben. Er hat zudem ein neues kompetentes Führungsteam aufgebaut und mit diesem ein an der Privatwirtschaft orientiertes Managementsystem entwickelt", würdigt der Verkehrslandesrat die Leistungen des scheidenden Geschäftsführers.

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