SPÖ sichert Krankenhausstandorte und Arbeitsplätze

Kärntens Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LR Wolfgang Schantl: Plan des BZÖ würde 100 Arbeitsplätze und Standort Waiern gefährden

Klagenfurt (SP-KTN) - Seine Befürwortung für den Bau einer Privatklinik in Millstatt bekräftigte einmal mehr heute Kärntens Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LR Wolfgang Schantl im Rahmen einer Sitzung zu diesem Thema mit der BZÖ-Spitze.

"Allerdings kann es nicht sein, dass von den 100 vorgesehenen Betten nach dem Plan von BZÖ-Obmann Kurt Scheuch 30 aus dem Krankenanstaltenbudget des Landes Kärnten finanziert werden sollen", reagierte Schantl. Es gäbe in Kärnten schon insgesamt 63 psychosomatische Akutbetten - in Villach, Waiern und Klagenfurt. "Damit hat Kärnten den vom Bund vorgegebenen Bedarf mehr als erfüllt und kann der Bevölkerung eine optimale medizinische Versorgung auch auf dem Gebiet der psychosomatischen Erkrankungen bieten", sagte Schantl, der das Vorhaben des BZÖ-Obmannes als unverantwortlich gegenüber allen Beschäftigten in den bestehenden Kärntner Krankenanstalten bezeichnete.

"30 zusätzliche Betten in Millstatt aus der öffentlichen Spitalsbudget zu finanzieren und damit durch das zu erwartende neue Konkurrenzverhältnis alle 100 Arbeitsplätze in der nahe gelegenen Klinik Waiern zu gefährden, zeigt, wie wenig dem BZÖ an den dortigen Mitarbeitern liegt", so Schantl, der auch davor warnt, dass eine Umsetzung dieses unüberlegten Schrittes eine zusätzliche, noch höhere Belastung der Gemeinden und letztlich des Landes bedeuten würde.

Mit seiner Ablehnung gegenüber dem heute vorgetragenen Plan der BZÖ-Spitze bekenne er sich auch zu seinem Versprechen sich mit aller Vehemenz als zuständiger Krankenanstaltenreferent für die Erhaltung der Krankenhausstandorte und die Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze in den Kärntner Spitälern einzusetzen.

Außerdem rief der Krankenanstaltenreferent in Erinnerung, dass es ja die orange Partei war, die noch in jüngster Vergangenheit offen über eine Reduzierung der Betten in den Kärntner Spitälern sprach. "Plötzlich ist eine finanzielle Mehrbelastung des stark gebeutelten Kärntner Budgets, für das LH Haider ohnehin keine Entlastung bekommen hat, mit drei Millionen Euro kein Problem mehr", wundert sich Schantl.

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