SPÖ-Bildungssprecher Niederwieser fordert "Volksausgabe des Österreichischen Wörterbuchs um 5 Euro"

Um Verunsicherung durch neuerliche Reform rasch zu beenden

Wien (SK) - SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser fordert zum Start der Reform der Rechtschreibreform eine "Volksausgabe des Österreichischen Wörterbuchs um 5 Euro". "Man kann nur hoffen, dass die leidige Rechtschreibdebatte der letzten Jahre nun beendet ist", so Niederwieser am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Der Sonderweg des Duden-Verlags bei einigen Neuregelungen lässt mich daran allerdings zweifeln", zeigt sich der SPÖ-Bildungssprecher skeptisch, der von Anfang an zu den Befürwortern einer viel radikaleren Rechtschreibreform zählte. ****

So hatte sich Niederwieser stets für eine gemäßigte Kleinschreibung und die Abschaffung des "ß" ausgesprochen. Der neuerlichen Schreibunsicherheit könne aber entgegengewirkt werden. "Viel zu viele Leute in Österreich wissen nach zehn Jahren Reform immer noch nicht, dass hierzulande das 'Österreichische Wörterbuch' (ÖWB) in seiner nunmehr 40. Auflage die tatsächliche Autorität in Sachen Rechtschreibung ist, und nicht der Duden-Verlag." Im ÖWB finde man alles über die spezifisch österreichische Variante des Hochdeutschen, die sich vom deutschen Gebrauch in zahlreichen Beispielen unterscheide.

"Ich schlage vor, dass die Republik die Chance nützt und das 'Österreichische Wörterbuch' in einer für jedermann erschwinglichen Volksausgabe um 5 Euro anbietet (statt aktuell um 19,95 Euro). Das befördert die wirksame Umsetzung der Rechtschreibreform, bringt gleiche Standards für Eltern und SchülerInnen und stärkt die österreichische Identität", so Niederwieser abschließend. (Schluss) js/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0009