"Geht nicht wie ich in die HPM-Falle!"

Karin Resetarits ist überzeugt, dass der EU-Spesenspezialist selbst gar nicht antritt.

Wien (OTS) - Karin Resetarits appelliert an alle zukünftigen Mitstreiter und Unterstützer der Liste Dr. Hans Peter Martin: "Geht nicht wie ich in seine Falle!" Die Versuchung ist da, denn der ehemalige Ko-Autor von Bestsellern versteht wie kein anderer unzufriedene Bürger gegen den Staat und seine Volksvertreter aufzubringen.

"Er hat", meint Karin Resetarits, "wie alle Populisten und Volksverführer ein ideales Feindbild gefunden. Vor 70 Jahren waren es die Juden. Heute sind es Ausländer allgemein, speziell Islamisten und HPM attackiert bevorzugt die vermeintlichen Spesenritter in Brüssel."

Das böse Erwachen erfolgt nach der Wahl.

"HPM ist im Parlament ein Außenseiter, isoliert selbst bei den Fraktionslosen. So wie jeder andere Abgeordnete bezieht er Gehalt, Pauschale und Taggeld - doch was bringt er auf die Reihe? Er verfügt über keinerlei soziale Kompetenz, wechselt Mitarbeiter öfter als seine Socken und verwechselt Politik mit Kolumnen-Schreiben. HPM führt seine Partei intransparent und undemokratisch".

So hat er am Tag nach der EU-Wahl angeblich einen Parteitag abgehalten und den Vorstand, mit dem er gemeinsam erfolgreich angetreten ist, abgewählt. Der Vorstand wurde von dieser Sitzung nie informiert.

Bis heute weigert sich der selbsternannte Demokratieretter Auskunft über Struktur und personelle Zusammensetzung seiner Partei zu geben. Eine Partei, die mittlerweile über ein Steuergeldvermögen von mehr als 1 Million Euro verfügt. Den Verbleib dieser Million hat der Sonntagsprediger bisher nicht offen gelegt. Die Liste Martin hat im Mai 2004 bei einer Pressekonferenz versprochen, dieses Geld zu spenden. Alle Versuche von Karin Resetarits und Kurt Köpruner das Wahlversprechen wahr zu machen, scheiterten an den Ausreden des Parteivorsitzenden HPM.

"Alle Alarmglocken schrillen bei mir", warnt Karin Resetarits, "wenn ich in seiner Krone-Kolumne lese, dass er die Kandidaten seiner Liste nur auf Zeit antreten lassen will. Heißt das, dass er als Parteigott selbst bestimmen wird, wann das Leben des Mandatars abgelaufen ist? Nach dem Motto: Wer nicht gehorcht, muss weichen?" Als HPM-Kennerin ist Karin Resetarits überzeugt: "Die Liste ist eine Mogelpackung. Es steht HPM drauf, er selbst wird gar nicht antreten. Denn die Abneigung des Wahldeutschen gegen Ost-Österreich ist groß, ebenso wie die Versuchung im fernen Brüssel weitere Jahre unkontrolliert vom Spesen-Schmäh zu leben".

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