Vilimsky: Hypo-Alpe-Adria versinkt im Spekulationssumpf!

Haiders Hausbank hat innerhalb von 14 Tagen 328 Millionen Euro verspekuliert!

Wien, 31-07-2006 (fpd) - Die Hypo-Alpe-Adria-Bank versinkt langsam aber sicher im Spekulationssumpf. Um das Amtsenthebungsverfahren der Finanzmarktaufsicht zu umgehen, hat Haider am Sonntag angekündigt, daß Bank-Vorstand Wolfgang Kulterer "vorläufig" seinen Hut nimmt. Dieser hat dies auch heute bestätigt. Damit versuchen sowohl Haider als auch Kulterer die Sicherheitsnetze der Finanzaufsicht zu umgehen, so heute FPÖ-Generalsekretär, Bundesrat Harald Vilimsky.

Unter Kulterer, so Vilimsky, sei die Hypo-Alpe-Adria im September 2004 in riskante Swap-Geschäfte eingestiegen. Innerhalb von 14 Tagen verlor die Bank 328 Millionen Euro. Kulterer behielt die Sache für sich und versuchte den Verlust in kleinen Portionen über mehrere Jahre in der Bilanz zu verstecken. Ob Haider, als oberster Eigentümervertreter des Instituts, über diese Machenschaften informiert war, ist bis heute nicht bekannt. Die morgen angesetzte Pressekonferenz könnte jedoch genau darüber Auskunft geben, so Vilimsky.

Langsam aber sicher verwandle sich die ganze Causa allerdings in einen Kriminalfall der frappant an die Machenschaften von Monsignore Paul Marcinkus, dem berüchtigte Banker des Vatikans, erinnere. Haider wäre gut beraten der Finanzaufsicht die Karten offen auf den tisch zu legen. Seine Winkelzüge werfen indes nur ein bezeichnendes Schlaglicht auf ihn selbst, so Vilimsky abschließend. (Schluß) jen

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001