Wiener ÖVP: Lieferverkehr nicht behindern

Wien (OTS) - Zur Diskussion über den innerstädtischen LKW-Verkehr stellte am Montag in einem Pressegespräch der ÖVP-Verkehrsprecher Labg. Mag Wolfgang Gerstl eine bisher nicht veröffentlichte Studie vor. Ergebnis: Die weitaus meisten LKW-Fahrten dienen einer Güterabladung oder Güteraufnahme in den Bezirken 6., 7., 8., und 9. Der Durchzugsverkehr liege im einstelligen Prozentbereich. Und auch nur 20 Prozent des LKW-Verkehrs entfalle auf Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Von einem Fahrverbot wären daher primär die Branchen Nahrungs- und Genussmittel, Bekleidung und Textilien, Papiererzeugung, Holzwaren, Möbel sowie Baugewerbe und die Müllabfuhr betroffen.

Für die Wiener Wirtschaft forderte Labg. Dr. Fritz Aichinger, der Lieferverkehr dürfe nicht behindert werden, da sonst zahlreiche Betriebe "auswandern" würden. Der LKW sei zwar "unbeliebt" aber "nötig". Er könnte sich auch eine Öffnung der Busspuren für den Lieferverkehr im "Logistikverbund" vorstellen und plädierte für eine Neuregelung der Lieferzeiten in den Fußgängerzonen.

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