KPÖ: ÖVP und SPÖ gleichermaßen für ungleiche Verteilung verantwortlich

Wien (OTS) - Die Kontinuität der Umverteilung zugunsten von
Kapital und Vermögen bestätigt die SPÖ unfreiwillig, wenn sie jetzt das Thema Reichtum entdeckt, meint KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner. Schon von 1985 bis 1999 - also während der rotschwarzen Koalition -verdoppelte sich laut Merrill Lynch die Zahl der Euro-MillionärInnen in Österreich von 14.000 auf 28.000.

Die SPÖ scheut laut Budgetsprecher Christoph Matznetter vor wirklich greifenden Maßnahmen für eine Umverteilung jedoch wie der Teufel vor dem Weihwasser zurück. Eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer oder die Abschaffung der Privatstiftungen kommt für sie nicht in Frage:
"Der Vorwurf an die ÖVP, Erfüllungsgehilfe der Großkonzerne und Superreichen zu sein trifft daher die SPÖ ebenso voll und ganz", meint Mirko Messner, KPÖ-Spitzenkandidat zur NR-Wahl.

Die KPÖ will daher Nägel mit Köpfen machen und fordert unter dem Motto von Bertolt Brecht "Wär´ ich nicht arm, wärst du nicht reich" die Euro-Millionenvermögen zu besteuern. Dem wachsenden Reichtum weniger und den Gewinnen der großen Konzerne stehen nämlich schon mehr als eine Million arme oder armutsgefährdete Menschen gegenüber. Gleichzeitig wird uns erklärt, dass Soziales, Gesundheit, Bildung und Pensionen nicht mehr finanzierbar sind.

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