Mark Mobius weiter optimistisch für Energieaktien in Schwellenländern

Frankfurt/Main (ots) - Die Unsicherheit des Marktes wird neben der Besorgnis um Inflation und Zinsen auch durch die derzeitigen geopolitischen Ereignisse verstärkt. Die Augen der Marktteilnehmer richten sich dabei insbesondere auf die gestiegenen Preise für Öl und andere Rohstoffe.

Mark Mobius, Fondsmanager bei Franklin Templeton und Experte für Schwellenländer, hält den Anstieg der Rohstoffpreise insgesamt für überzogen. Korrekturen seien zu erwarten. Er glaubt, dass die Krise im Nahen Osten bis zu 20 USD auf den Grund-preis für Öl aufgeschlagen haben könnte. Eine Abschwächung dieser Spannungen könne daher dazu beitragen, die Ölpreise auf bis zu 55 USD zu senken.

Trotz dieses Potenzials für massive Ölpreis-Schwankungen bleibt er in Bezug auf Ölaktien in den Emerging Markets weiter optimistisch. Sie seien nicht übermäßig hoch bewertet. Selbst wenn der Ölpreis auf unter 40 USD pro Barrel fallen sollte, seien die Gewinnmargen der ölorientierten Unternehmen noch immer beträchtlich.

In seinem Templeton Emerging Market Fund (LU0029874905) hat er daher Energieaktien weiterhin stark übergewichtet. Sie stellen mit mehr als 20 Prozent per Ende Juni die zweitgrößte Position im Fonds. Der Templeton BRIC Fund (LU0229945570) war Ende Juni mit 44 Prozent seines Vermögens in Energieaktien investiert und damit gegenüber seinem Vergleichsindex ebenfalls stark übergewichtet. Die besten Einzelbeiträge im zweiten Quartal lieferten dabei die russischen Unternehmen Lukoil, Gazprom und die brasilianische Petrobras. Auch im Templeton China Fund (LU0029875118) und im Templeton Asian Growth Fund (LU0029875118) hat Mobius Energieaktien stark übergewichtet.

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