Ozon-Alarmschwelle überschritten - Grüne fordern Sofortmaßnahmen

Petrovic: Tägliche Überschreitung der Informationsschwellenwerte - Bund und Länder schauen tatenlos zu

St. Pölten (Grüne) - An der Messstelle Himberg sind heute, 27. Juli, um 14 Uhr 258 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen worden. Damit ist die Ozon-Alarmschwelle von 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft überschritten worden. "Um die dramatischen Ozonwerte zu senken, sind dringend politische Maßnahmen notwendig", fordert die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic. Allein im Raum Wien wurden seit 18.Juli die Informationsschwellenwerte (180 µg/m3) bereits täglich überschritten. "Obwohl es seit dem Jahr 1992 ein österreichisches Ozongesetz gibt, das klare Vorgaben zur Reduktion der Ozonbelastung vorsieht, setzen weder die derzeitige noch die vorherigen Bundesregierungen entsprechende Maßnahmen", kritisiert Petrovic.

Sommer-Ozon ist eine Gefahr für die Gesundheit. Es verursacht Reizungen der Atemwege und schädigt bereits nach wenigen Stunden die Lungen. "Vorübergehende Tempolimits in besonders belasteten Gebieten sind bei Ozon-Gefahr ein Gebot der Stunde", fordert Petrovic. Die Grünen bieten ein umfangreiches Ozon-Paket an. Unter www.gruene.at/ozon, werden alle wichtigen Informationen zur Verfügung gestellt. "Zusätzlich zu unserem Info-Paket können alle eine Ozonkarte bei uns bestellen, um festzustellen, ob in ihrer unmittelbaren Umgebung Ozongefahr besteht", so Petrovic. Die Ozonkarte ist zu bestellen bei kampagne@gruene.at.

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