WKÖ gegen "Einheitsbrei" bei Oberstufe

Österreichs Wirtschaft bekennt sich zum differenzierten System der Oberstufe

Wien (PWK502) - Aus dem vermeintlich schlechteren Abschneiden der österreichischen Kandidaten für die Medizin-Unis im Vergleich zu ihren deutschen Kollegen - es handelte sich hierbei um Eignungstests und nicht um Wissenstests - den Schluss zu ziehen "weg mit der gegliederten Oberstufe und hin zum Einheitsbrei", sei ein völlig verkehrter, meint Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich. Der kürzlich vorgebrachte SP-Vorschlag einer Gesamtschule mit wählbaren Schwerpunktmodulen würde die Situation nicht verbessern, sondern verschlechtern.

"Was die Wirtschaft braucht sind gut ausgebildete Fachkräfte. Neben der Lehrlingsausbildung gewährleistet dies in besonderer Weise das österreichische berufsbildende Schulwesen", betont Landertshammer.

Sehr bewährte Schularten wie etwa die Handelsakademien, Tourismusschulen sowie HTLs seien aus Österreichs Schullandschaft nicht wegzudenken. "Zudem gibt ihnen der Erfolg Recht: Nicht umsonst reüssieren zahlreiche Absolventen dieser Schulen erfolgreich auch im Ausland", argumentiert der Bildungsexperte. (Ne)

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