Spindelegger: Bombardierung des UNO-Stützpunktes im Libanon schärfstens zu verurteilen!

Außenpolitischer Sprecher der ÖVP: "Gefahrenpotential nicht unterschätzen!"

Wien (ÖVP-PK) - Anlässlich der heutigen Sitzung des Hauptausschusses im Parlament nahm der außenpolitische Sprecher und Klubobmann-Stellvertreter der ÖVP, Abg. Dr. Michael Spindelegger, auch zur Bombardierung eines UNO-Stützpunktes im Libanon Stellung:
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- Die Bombardierung des UNO-Stützpunktes im Libanon durch die israelische Armee ist jedenfalls schärfstens zu verurteilen. Die Frage, ob es sich um ein Versehen oder - wie es UNO-Generalsekretär Kofi Annan vermutet hat - um einen vorsätzlichen Angriff auf eine UNO-Einrichtung handelt, muss durch eine exakte Untersuchung noch geklärt werden.

- Die Evakuierung des Bundesheeres für österreichische und EU-Staatsbürger aus dem Libanon über Zypern sei vorbildlich abgelaufen, sagte Spindelegger und erinnerte in diesem Zusammenhang daran, wie wichtig es sei, dass Österreich auch in der Lage ist, durch vorhandene Flugzeuge Österreichern in solchen Situationen rasch zu helfen. Das müsse insbesondere den Kritikern der Opposition an der Beschaffung dieser Flugzeuge ins Stammbuch geschrieben werden.

- Zur weiteren Vorgangsweise betreffend eine allfällige Beteiligung österreichischer Soldaten an einer UNO-Friedenstruppe im Libanon zeigte sich Spindelegger skeptisch. Erst sollten alle Details diskutiert werden, bevor mit zuviel Euphorie das Gefahrenpotential für österreichische Soldaten im Libanon unterschätzt werde, so Spindelegger abschließend.
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