Abfallentsorger Grillgasse: MA 22 seit Monaten aktiv

Gefahr im Verzug schon im Mai gebannt - MA 22 weist Anschuldigungen von Global 2000 entschieden zurück

Wien (OTS) - "Das heute von Global 2000 thematisierte Betriebsgelände in der Grillgasse in Wien-Simmering wird seit Monaten von der Wiener Umweltbehörde genauestens kontrolliert", betont Ing. Dr. Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22: "Wir sind uns mit Global 2000 einig, dass Umweltsünder in Wien nichts verloren haben. Den von Global 2000 erhobenen Vorwurf, die Behörde wäre untätig gewesen, weise ich allerdings auf das Schärfste zurück. Die Aufforderung an den Liegenschaftseigentümer, die Abfallentsorgungs-Anlage ordnungsgemäß aufzulösen, ist bereits erfolgt. Zusätzlich hat die MA 22 bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt."*****

So wurde etwa bei einem Lokalaugenschein am 22. Mai 2006 festgestellt, dass Gefahr in Verzug durch unsachgemäße Lagerung von Fässern besteht. Weiters trat ein Öl-Wasser-Gemisch aus Tanktürmen aus. Büchl-Krammerstätter: "Die MA 22 hat sofort gehandelt und das Ölgemisch abpumpen und ordnungsgemäß entsorgen lassen, die Fässer wurden sachgemäß gelagert." Weiters wurde veranlasst, dass das Gelände mit Zäunen und verschließbaren Toren abgesichert wird. Die Kosten für diese Aktion werden dem Grundstückseigentümer vorgeschrieben. Derzeit läuft ein Verfahren in dieser Causa.

Experten der Wiener Umweltschutzabteilung und Sachverständige aus den Bereichen Gewerbetechnik, Boden- und Gewässerschutz prüfen das Betriebsgelände regelmäßig. Büchl-Krammerstätter: "Alle Expertisen kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Es besteht aufgrund der bereits von der Behörde gesetzten Maßnahmen derzeit durch die gelagerten Materialien keine Gefahr in Verzug für Mensch oder Umwelt. Eine Räumung des Geländes wird daher von der Behörde nicht vorgenommen, zuständig für die ordnungsgemäße Entsorgung der gelagerten Abfälle ist der Liegenschaftseigentümer. Er muss die Kosten dafür tragen, es ist nicht einzusehen, dass schwarze Schafe diese auf die Steuerzahler abwälzen können. Das hätte eine verheerende Vorbildwirkung. Die MA 22 wird wie bisher das Betriebsgelände strengstens weiter kontrollieren und umgehend einschreiten, sollte sich an der gegenwärtigen Situation etwas ändern." (Schluss) wög

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