Schaunig: "Durch zunehmende Insolvenzen sind in Kärnten 794 Arbeitsplätze gefährdet"

Das 1. Halbjahr 2006 hat Kärnten einen traurigen Rekord im Bereich der Insolvenzen beschert

Klagenfurt (SP-KTN) - "Dem Bericht des Alpenländischen Kreditorenverbandes zur Folge musste Kärnten im 1. Halbjahr 2006 615 Insolvenzen hinnehmen", alarmierte heute SP-Vorsitzende Gaby Schaunig. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2005 wurde für Kärnten ein Anstieg an Insolvenzen in der Höhe von 18,5 % errechnet. Zu diesem Anstieg der Insolvenzen trug hauptsächlich die Zunahme an Konkursen bei. In Kärnten wurden um 16,9 % mehr, österreichweit um 8,0 % weniger, Konkursanträge mangels kostendeckenden Vermögens abgewiesen als im 1. Halbjahr des Vorjahres.

"Immer mehr Privathaushalte geraten in die Schuldenfalle. Rund zwei Drittel der Insolvenzen in Kärnten (66,0 %) entfallen auf den privaten Bereich (406). Dies entspricht gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einer Steigerung von 30,5 %. Im 1. Halbjahr 2006 wurden in Kärnten 209 Unternehmer insolvent", so Schaunig.

Durch den Insolvenzanfall sind in unserem Bundesland 794 Arbeitsplätze gefährdet. "Ich fordere den Wirtschaftreferenten auf, die Kärntner Sanierungsgesellschaft mit mehr Mitteln auszustatten bzw. die Richtlinien zu überarbeiten, um den insolvenzgefährdeten Klein- und Mittelbetrieben und auch den vielen kleinen und privaten, Gewerbe-, und Handelsunternehmen rechtzeitig unter die Arme zu greifen. Gerade im Handel sind sehr viele Frauen als Unternehmerinnen tätig", schloss Schaunig.

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