Offener Brief an die Teilnehmer am Generali-Dialog in Kitzbühel am 28. Juli zum Thema "Verantwortung"

Wien (GPA/ÖGB) - =

Folgender Brief erging an die Teilnehmer am
Generali-Dialog in Kitzbühel:++++

Joschka Fischer
Mag. Toni Innauer
Prof. Dr. Reinhard Merkel
Prof. DDr. Franz Radermacher
Christoph Schlingensief
Jakob von Uexküll
Dr. Theo Waigel

Für kommenden Freitag wurden Sie von der Generali zu einem Dialog zum Thema "Verantwortung" eingeladen. Wir begrüßen, dass sich Unternehmen mit dieser wichtigen Frage auseinandersetzen.
Allerdings werden in der Generali, während Sie an der Diskussion teilnehmen, Einsparungspläne entwickelt, die die Existenzen hunderter MitarbeiterInnen und deren Familien bedrohen, obwohl das Unternehmen beachtliche Gewinne. (1,9 Mrd. Euro im Jahr 2005) erzielt.

Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) unterstützt deshalb den Zentralbetriebsrat der Generali, diese Vorgehensweise der Konzernführung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und fordert das Management auf, in einen sozialen Dialog mit dem Betriebsrat einzutreten.

Wir denken, dass das Thema "Verantwortung" auch unter dem Aspekt diskutiert werden muss, wie ein Unternehmen mit seinen MitarbeiterInnen umgeht und welche sozialen Auswirkungen Umstrukturierungsmaßnahmen nach sich ziehen.

Wir fordern Sie deshalb auf, im Rahmen der Diskussion auf diesen Aspekt von "Verantwortung" einzugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Proyer
Stv. Bundesgeschäftsführer der GPA

ÖGB, 27. Juli
2006
Nr. 510

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