Libanon: Verschlechterung der humanitären Situation für Vertriebene

Diakonie-Soforthilfe eingelangt. Weitere Spenden dringend erbeten.

Wien (OTS) - In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist die Hilfe für Vertriebene angekommen. Der Kirchenrat des Mittleren Ostens, Partner der Diakonie Katastrophenhilfe, hat inzwischen an die ersten 2.000 Familien Lebensmittel und Hygieneartikel verteilt. Mindestens 650.000 Menschen sind im Libanon auf der Flucht. Rund 100.000 Flüchtlinge fanden Zuflucht in Kirchen, Klöstern und christlichen Schulen. "Die Kirchen im Libanon haben ihre Türen geöffnet. Sie gewähren Menschen in Not ein Dach über dem Kopf, unabhängig davon, welcher Religion sie angehören", berichtet der Generalsekretär des Kirchenrates, Guirgis Saheh. "Die Gemeinden versorgen die Flüchtlinge mit eigenen Mitteln, doch die Vorräte gehen schnell zur Neige. Sie hoffen auf baldigen Nachschub aus dem Ausland."

Allein im Beiruter Bezirk Ashrafiyyeh sind 3.000 Vertriebene in acht christlichen Schulen untergekommen. "Probleme bereiten uns vor allem die Versorgung mit Trinkwasser und die hygienischen Verhältnisse. Die sanitären Einrichtungen sind nicht auf eine so große Zahl von Menschen angelegt", so Guirgis Saleh.

Die internationale Allianz kirchlicher Hilfswerke ACT (Action by Churches Together), der die Diakonie Katastrophenhilfe angehört, will ihre Hilfsprogramme ausweiten.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden.

Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
PSK 23.13.300 (BLZ 60.000)
Kennwort "Nahost"

Online-Spende
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