KPÖ - Eine andere Welt tut not, globale Armutsbekämpfung ist möglich

Ökostaffel 2006 im Zeichen des Scheiterns der WTO-Gespräche

Wien (OTS) - KPÖ-PD (Wien) 150 österreichische Gemeinden vernetzen sich auch heuer wieder, um in einem gemeinsamen Ökostaffellauf vom Bodensee bis zum Neusiedler See deutliche Signale für weltweiten Klimaschutz und globale Armutsbekämpfung zu setzen.

22 Tage lang sind mahr als tausend Menschen mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß von einer Klimabündnisgemeinde zur nächsten unterwegs. Österreichweit wird damit auf die Notwendigkeit von effizienten Klimaschutzmaßnahmen aufmerksam gemacht. Überdies soll der zentrale Zusammenhang von weltweiter Armutsbekämpfung durch den Kauf von fair gehandelten Produkten verdeutlicht werden.

Die KPÖ erklärte anlässlich der heutigen Wien-Station des Ökostaffellaufs ihre tiefe Verbundenheit mit allen Initiativen und Projekten, die von der Überzeugung der Notwendigkeit einer solidarischen und fairen Welt getragen werden. Melina Klaus, Bundesprecherin der KPÖ, hob in diesem Zusammenhang das jüngste Scheitern der WTO-Gespräche hervor, die darauf abgezielt hätten, die Macht der Industrienationen in den "Entwicklungs"- und Schwellenländern auszubauen.
Klaus sieht im Abbruch der Verhandlungen eine Chance, ganz im Sinne des Ökostaffel-Netzwerkes und der United Nations Conference on Trade and Development eine demokratische und emanzipatorische Initiative zur globalen Armutsbekämpfung, für einen fairen und gerechten Handel und für echten Klimaschutz zu ergreifen.

Melina Klaus: "Eine andere Welt ist notwendig - eine andere Welt ist möglich. Es liegt am politischen Willen, nicht an fehlenden Mitteln, ob es zur Bekämpfung der Armut im globalen Maßstab kommt. Initiativen wie der Ökostaffellauf sind Bausteine für eine solche andere Welt."

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