Sommer-Tipps für Hund, Katz & Co.

Auch Heimtieren macht die Hitze zu schaffen

Wien (OTS) - Die Tierschutzombudsstelle Wien gibt Tipps, wie Heimtiere im Hochsommer vor der Hitze geschützt werden können. Hund, Katz & Co. müssen leiden, wenn die Wirkung von Sonne und hohen Temperaturen unterschätzt werden. Für alle Tiere gilt, dass stets genügend frisches Wasser bereit stehen muss und die direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden sollte.

Tipps für die Wohnungshaltung

Käfige immer nur dann auf Balkone und Terrassen stellen, wenn sie nicht direkt der Sonne ausgesetzt sind. Wer morgens aus dem Haus geht, sollte bedenken, dass sich der Sonnenstand im Laufe des Tages ändert. Eine frische Brise bringt zwar ein wenig Kühlung, doch sollten Käfige niemals im Durchzug stehen. Bei Frischfutter (Grünzeug, Äpfel...) ist zu beachten, dass es bei warmen Temperaturen schnell verderben kann. Bitte noch gewissenhafter als sonst dafür sorgen, dass den Tieren frisches, sauberes Wasser zur Verfügung steht. Am besten z.B. die Trinkflaschen verdoppeln, um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu befriedigen.
Katzen suchen sich meist selbst ein schattiges Plätzchen. Bei der Fütterung mit Dosenfutter sollte darauf geachtet werden, dass dies schnell verdirbt.

Mit dem Hund unterwegs

Für Hunde gilt: Gerade um diese Jahreszeit dürfen die Tiere nicht allein im Auto zurückgelassen werden, denn schon innerhalb kürzester Zeit kann das Fahrzeug zum lebensgefährlichen Glutofen werden. Dabei kommt es nicht auf die Umgebungstemperatur an, sondern fast ausschließlich auf die Strahlungsintensität der auftreffenden Sonnenstrahlen. Die Strahlen dringen vor allem durch die Fensterflächen in den Innenraum ein. Die Inneneinrichtung nimmt die kurzwellige Strahlung auf, erwärmt sich dabei und sendet die langwellige Wärmestrahlung wieder aus. Es kommt zum bekannten Glashauseffekt. Auch das offene Schiebedach und/oder spaltbreit geöffnete Fenster helfen dem eingesperrten Tier nicht. Weil Hunde nicht schwitzen können, müssen sie sich durch Hecheln Kühlung verschaffen. Wenn allerdings die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit zu hoch sind, hilft auch das Hecheln nicht mehr.

Die Spaziergänge sollten bevorzugt in die Morgen- und Abendstunden verlegt werden. Andernfalls können - gerade bei älteren Tieren - Kreislaufprobleme auftreten. Auch die Fütterungszeiten sollte man auf diese Stunden legen.

Weitere Tipps finden sich auf der Homepage der Tierschutzombudsstelle Wien unter http://www.tieranwalt.at/ (Schluss) pea

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