ÖAMTC: Einsatzrekord - 20 Prozent mehr Pannenhilfen durch anhaltende Hitzewelle

Seit Mitte Juni 105.000 Panneneinsätze in Österreich

Wien (OTS) - "Batterieversagen, überkochende Kühler und ausfallende Elektronikteile sind derzeit die häufigsten Pannenursachen", erklärt Gerhard Samek von der ÖAMTC-Pannenhilfe. Die Hitzewelle der vergangenen Wochen macht nicht nur den Menschen, sondern auch den Autos zu schaffen. Und das sehr intensiv: Die ÖAMTC-Pannenhilfe verzeichnet gegenwärtig knapp 20 Prozent mehr Einsätze als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. "Von 10. Juni bis gestern haben wir 105.000 Fahrzeuge wieder flott gemacht", sagt Samek.

Montag ist der stärkste Wochentag: Im Österreich-Schnitt gibt es an einem Montag 2.971 Einsätze, gefolgt von Freitag (2.865) und Samstag (2.705). "Von 16 bis 22 Uhr ist generell die einsatzintensivste Zeit", erklärt der ÖAMTC-Einsatzleiter. Die Gründe dafür: Wenn das Auto den ganzen Tag in der Sonne gestanden hat, treten die genannten Hitze-Defekte am Abend beim Starten auf.

In Wien, Niederösterreich und Oberösterreich bleiben die meisten Autos liegen

Die meisten Einsätze seit Beginn der Hitzeperiode im Juni gab es bisher in Wien (ca. 29.400), gefolgt von Niederösterreich (ca. 17.000), Oberösterreich (ca. 15.200), der Steiermark (ca. 12.100), Tirol (ca. 10.800), Kärnten (ca. 7.900), Salzburg (ca. 6.200), Vorarlberg (ca. 3.200) und dem Burgenland (ca. 3.100). "Mehr Pannenfahrer als an einem durchschnittlichen Sommertag waren bei Festivals wie dem Nova-Rock in Nickelsdorf, dem Nuke Festival in St. Pölten, den Rolling Stones und dem Donauinselfest in Wien im Einsatz", so Samek. Im Raum Wien sind derzeit verstärkt Abendbereitschaftsfahrer unterwegs. "Durch den Urlauber-Reiseverkehr sind unter anderem auch am Tauern-, Brenner- und Fernpass punktuell Verstärkungen nötig und die ÖAMTC-Stauberater unterwegs."

Auch Batterie und Kühler haben Durst - Tipps der ÖAMTC-Pannenhilfe

Um vor Batterieversagen gefeit zu sein, kann man als Autofahrer selbst destilliertes Wasser nachfüllen. Ist das nicht möglich, stehen die ÖAMTC-Experten am Stützpunkt für einen Batteriecheck zur Verfügung. "Auch der Kühler braucht Wasser. Gerade in den Sommermonaten ist eine regelmäßige Reinigung der Kühlerlamellen notwendig", so Samek abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Margret Handler
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001