Schülerschreibtische am "Konsument"-Prüfstand

Ergonomie steht im Vordergrund. Auch Robustheit und Pflegeleichtigkeit sind Kriterien.

Wien (OTS) - Schulkinder sollten wenigstens zu Hause einen ergonomischen Arbeitsplatz haben. Orthopäden und Ergonomen empfehlen höhenverstellbare Schreibtische, die eine geteilte oder durchgehende, schräg stellbare Arbeitsplatte haben. In seiner August-Ausgabe nimmt "Konsument" elf solcher Modelle unter die Lupe. Fazit: Schreibtische gibt es schon um wenig Geld, akzeptable Qualität beginnt erst bei 200 Euro.

Ausschlaggebend für den Preis ist vor allem das Material. Teure geölte und gewachste Vollholzplatten sehen zwar elegant aus, doch selbst klares Wasser ergibt nach kurzer Zeit Flecken. Unempfindlich und leicht zu reinigen sind dagegen - Billigprodukte ausgenommen -mit Kunstharz beschichtete Arbeitsplatten, gefolgt von lackierten Hartholzfurnieren. Die preisgünstigeren Kiefern- und Fichtenarbeitsplatten sind dagegen auch lackiert sehr weich.

Rundum gut sind die beiden "Moll"-Modelle "Booster" und "Ovato". Ebenfalls überzeugend ist der Schreibtisch von "Hülsta", der allerdings nur bedingt PC-tauglich ist. Für diese allesamt "guten" Modelle müssen Eltern zwischen 700 und 1000 Euro auslegen. Preisgünstige Alternative: Der ebenfalls "gute" Tisch von "Kettler Kid’s Comfort", den es bereits um 240 Euro ausgibt. Allerdings ist dieses Modell nicht erweiterbar.

"Konsument"-Tipp: Beim Kauf sollten Eltern darauf achten, dass der Schülerschreibtisch auch PC-tauglich ist. Damit der Abstand zum Monitor groß genug ist, sollte die Arbeitsplatte mindestens 80 Zentimeter tief oder durch Anbauten erweiterbar sein. Wichtig ist, dass zumindest ein Teil der Platte immer neigbar bleibt. Auf Abrutschsicherung für Hefte achten.

Zur Vermeidung von Fehlhaltungen und Verspannungen müssen nicht nur Schreibtische, sondern auch Schreibtischsessel höhenverstellbar sein. Welche Richtwerte für Tisch- und Sitzhöhe gelten, worauf es beim "richtigen Sitzen" ankommt, und wie die restlichen Testkandidaten abgeschnitten haben, erfahren Leser im neuen "Konsument" und auf www.konsument.at.

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