Bildbearbeitung: Freeware und kommerzielle Produkte im Test

"Konsument" zeigt: Adobe Photoshop ist "sehr gut", aber teuer.

Wien (OTS) - In der Urlaubszeit haben Hobbyfotografen Hochsaison. Doch nicht immer werden Fotos so, wie man sie gerne hätte. Wer mehr aus seinen Fotos machen will, kommt daher um ein Programm zur Bildbearbeitung nicht herum. Doch die mit der Digitalkamera mitgelieferte Software ist entweder sehr mager oder eine 30-Tages-Demo-Version. Die Zeitschrift "Konsument" hat für ihre August-Ausgabe neun Bildbearbeitungsprogramme - kommerzielle Produkte ebenso wie Freeware - unter die Lupe genommen. Fazit: Gute Programme können Fotos bearbeiten, verwalten und präsentieren. Freeware-Produkte halten in einzelnen Bereichen mit gekauften mit.

Nur ein Produkt schneidet im Test "sehr gut" ab: "Adobe Photoshop Elements 4.0" bietet sehr vielseitige Bildbearbeitung mit sehr guter Bildverwaltung. Das Programm überzeugt mit guten Automatiken, etwa zur Reduktion roter Augen, und punktet zudem mit guter Hilfefunktion. Einziges Manko: Der langsame Programmstart. Und: "Adobe" ist mit 92 Euro auch das teuerste Produkt im Test.

Für anspruchsvolle Fotografen eignen sich auch die Produkte von "Corel" und "Ulead", die mit rund 80 Euro aber ebenfalls zu den preislichen Spitzenreitern zählen.

Wer für seine Bildbearbeitung Abstriche in Kauf nimmt, kann seine Fotos auch mit Freeware bearbeiten. Mit kommerziellen Produkten durchaus mithalten kann "The Gimp 2.2.9" (www.gimp.org), das für erfahrene Nutzer gute Bildbearbeitung bietet. Allerdings lassen sich mit dem Programm keine Bilder archivieren oder präsentieren, die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Nur "durchschnittlich" sind die kostenlosen Programme "Google Picasa 2.1" (www.picasa.com) und "Hofer Fotomanager" (www.hoferfotos.at):
Während ersteres eher zur Bildverwaltung geeignet ist, taugt die Freeware von "Hofer" in erster Linie zur Fotobestellung im Rahmen des Hofer-Fotoservice.

Über die wichtigsten Begriffe und Funktionen von Bildbearbeitungsprogrammen informiert der August-"Konsument". Dort erfahren Leser auch alle Details zum Test. Sämtliche Informationen gibt’s auch auf www.konsument.at.

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