Beschäftigung von Menschen mit Behinderung: Eine Branche erfüllt und übertrifft alle Vorgaben

Trafikanten-Branchensprecher Trinkl: "In Österreich gibt es 1.300 Trafikanten mit Behinderung, Tendenz steigend"

Wien (PWK498) - Während die meisten Bereiche die Quoten zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht erreichen, übertrifft eine Branche alle Quoten - die Tabaktrafikanten. Von den 3.000 Inhabern von Tabakfachgeschäften in ganz Österreich sind mehr als 1.300 Menschen mit Behinderung. Österreichweit beträgt der Anteil an der Gesamtzahl der Trafikant/inn/en 44 Prozent, in Wien sogar mehr als 50 Prozent. Dazu beschäftigt die Branche viele Arbeitnehmer mit Behinderung, beispielsweise als Verkäufer.

"Kunden fällt der hohe Anteil oft nicht auf. Während früher die Kriegsverletzungen von Trafikanten offensichtlich waren, überwiegen heute Behinderungen wie Diabetes oder ein zweites Herz, die nicht sofort erkennbar sind", sagt Peter Trinkl, Obmann des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Seit 10 Jahren steigt der Anteil von Menschen mit Behinderung als Trafikanten stetig an. "Das in seiner derzeitigen Form seit 1996 bestehende Tabakeinzelhandelsmonopol ist mit seiner sozialen Grundlage ein Erfolgsmodell mit vielen Zukunftsperspektiven. Am 20. September 2006 wollen wir daher in einer Veranstaltung in der Wirtschaftskammer Österreich das Jahrzehnt Revue passieren lassen und einen Blick in die Zukunft der Branche werfen", kündigt Trinkl an. (JR)

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