Martinz: Aufatmen in Kärnten dank Gehrers Anti-Atom-Linie

Kein EU-Geld für Atomkraft made in Krsko

Klagenfurt (OTS) - Jetzt stehe fest: In den Ausbau des grenznahen Atomkraftwerks Krsko fließen keine EU-Forschungsgelder. "Dass die EU in Sachen Kernkraft jetzt auf Nummer sicher geht, ist der Bundesregierung bzw. der Bildungsministerin Elisabeth Gehrer zu verdanken", sagt Kärntens EU-Landesrat Martinz. Die Energiepolitik habe die Union geteilt. Die Gefahr sei nicht zu unterschätzen. Lediglich 80 km bis zur slowenischen Grenze und der Atomkraftwerk-Standort in einem erdbebengefährdeten Gebiet machen Krsko zu einer ernsten Thematik für die BürgerInnen Kärntens.

Alternativenergien sein ein Weg, um auf Atomkraft in Zukunft möglichst ganz verzichten zu können. "Nein zu Atom, Ja zu erneuerbarer Energie", postuliert LR Martinz. Der Einsatz dezentraler, lokaler und erneuerbarer Energie sei in vielerlei Hinsicht das Gebot der Stunde.

Die 25 EU-Staaten einigten sich bei der jüngsten Ratssitzung auf das künftige EU-Rahmenprogramm für Forschung, mit einem Gesamtvolumen von 54 Milliarden Euro. Bislang ließ Österreich keinen Beschluss zustande kommen, weil seine Forderung, gemeinsame Forschungsgelder seien lediglich für Alternativen zur Kernkraft und für die Sicherheitsmaßnahmen bereitzustellen, nicht erfüllt war. Nun habe Gehrer die Interessen Österreichs erfolgreich umgesetzt.

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