ÖAMTC: Fahrzeugbrand - Erhöhtes Risiko durch anhaltende Hitze

Club wiederholt Forderung nach Einbau automatischer Löschsysteme für alle Fahrzeuge

Wien (OTS) - Heute Morgen geriet nach einem Unfall im Plabutschtunnel der A9 Pyhrnautobahn ein Pkw in Brand. Bei dem Zwischenfall wurde eine Person lebensgefährlich verletzt. Die Situation war sehr ernst, man ist gerade noch einer Katastrophe entgangen. ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang sieht die Autoindustrie gefordert, endlich zu handeln. "Es ist einfach unverantwortlich, dass es von Seiten der Industrie so großen Widerstand gegen den Einbau lebensrettender Löschsysteme gibt. Viele Fahrzeugbrände, die sich gerade in den vergangenen Wochen häufen, könnten so verhindert oder zumindest die Folgen minimiert werden." Für den ÖAMTC-Cheftechniker ist es nicht nachvollziehbar, warum trotz Serienreife der Löschsysteme, nichts in diese Richtung unternommen wird.

Der Club fordert, dass alle Pkw, Lkw und Busse mit automatischen Löschanlagen ausgerüstet werden. Erstens wird dadurch ein Brand im Motorraum rasch entdeckt und gelöscht, zweitens kann Feuer nach einem Unfall auch dann bekämpft werden, wenn die Fahrzeugpassagiere dazu nicht mehr in der Lage sind.

"Setzt man die Forderungen des ÖAMTC auf nationaler und EU-Ebene um, könnten über 90 Prozent der Fahrzeugbrände vermieden bzw. die Folgen minimiert werden", ist Lang überzeugt.

Hitzewelle - Dürres Gras am heißen Auspuff kann sich entzünden

Auch die anhaltende Hitzewelle erhöht die Gefahr des Fahrzeugbrands. "Es ist nicht auszuschließen, dass ein Fahrzeug wegen der großen Hitze in Brand gerät", erklärt Lang. Besonders gefährlich ist es derzeit sein Fahrzeug auf unbefestigten oder trockenen Unterboden zu parken. Dürres Gras am heißen Auspuff kann sich leicht entzünden. Bei der Parkplatzwahl sollte man darauf achten, sich möglichst auf festen Boden zu stellen, der sich nicht entzünden kann. Auch tropfender Kraftstoff erhöht zusätzlich die Gefahr.

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