SPÖ lehnt Strompreiserhöhungen in Kärnten ab

Kaiser kritisiert Preisentwicklung bei Fixkosten und Grundbedürfnissen

Klagenfurt (SP-KTN) - Nach dem der Verbund sein Interesse an einem Einstieg bei der Kelag bestätigt hat und im gleichen Atemzug Strompreiserhöhungen nicht ausschließt, schlägt der Klubobmann der Kärntner SPÖ, LAbg. Peter Kaiser, Alarm. "Die Lebenskosten sind für viele Kärntnerinnen und Kärntner aktuelle kaum noch finanzierbar, Überlegungen in Richtung Strompreiserhöhungen müssen daher mit allen Mitteln verhindert werden", fordert Kaiser. 4,3 Cent je Kilowattstunde (kWh) seien definitiv genug. Man müsse endlich alles daran setzen, bei den monatlichen Fixkosten für die Kärntnerinnen und Kärntner die Preisschraube nach unten zu drehen. "Es hilft nur einigen Privilegierten, wenn die Preise für Luxusartikel nach unten gehen, die Champagnersteuer wegfällt und die Preise für Fixkosten und zur Abdeckung von Grundbedürfnissen stetig steigen", sagt Kaiser.

Zu den Lebenskosten rechnet Kaiser auch die Aufwendungen für die Fahrt zum und vom Arbeitsplatz mit dem PKW. "Die Kosten für das Auto sind stark gestiegen, das belastet die Kärntnerinnen und Kärntner enorm", stellt Kaiser fest und fordert politisches Gegensteuern insbesondere durch die sofortige Senkung der Mineralölsteuer. Die Kosten fürs Auto sind im Mai dieses Jahres um 3,3 Prozent gestiegen. Laut ARBÖ haben nicht nur die Spritpreise angezogen, sondern auch die Preise für das Reifenservice (+6,9 Prozent), für die Spengler-Stunde (+4,6 Prozent) und für die Mechanikerstunde (+4,4 Prozent).

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