Wiener Linien weisen Sicherheitsbedenken als haltlos zurück.

Lösungsfindung im Interesse der Fahrgäste

Wien (OTS) - Sicherheit für die Fahrgäste hatte und hat für die Wiener Linien oberste Priorität und entsprechende Bedeutung im Betrieb und Ausstattung von U-Bahnen. In diesem Sinne verfügen die gegenwärtigen in Diskussion gestellten V-Wagen über modernste Brandschutz- und Sicherheitseinrichtungen u.a. Trockenlöscheinrichtungen und Temperaturfühler, die gegenüber dem genehmigten Prototyp um 700.000 Euro zusätzlich installiert wurden.

Die in einer Aussendung des BMVIT durch Minister Gorbach getroffenen Feststellungen sind für die Wiener Linien haltlos und nicht nachvollziehbar. Vor allem vor dem Hintergrund, dass seit 19.4.2001 der Prototyp des V-Wagens problemlos im Netz der Wiener Linien unterwegs ist und dieses Fahrzeug über alle betriebs- und sicherheitstechnischen Bewilligungen verfügt. Weiterhin betonen die Wiener Linien ihren bereits bekannten Standpunkt der engen Zusammenarbeit mit der Behörde während der letzten zwei Jahre des Verfahrens immer offen gestanden zu sein.

Im heutigen Round-Table-Gespräch kam es zur grundsätzlichen Darlegung der vom Verkehrsarbeitsinspektorat beeinspruchten Details. Das BMVIT schließt sich dieser Argumentation inhaltlich an. Um weitere Verzögerungen in der Verbesserung des Fahrgastkomforts zu vermeiden, wurde daher eine rasche Verfahrensabwicklung vereinbart. Die Wiener Linien begrüßen diese Haltung, als es doch aus unserer Sicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt des Verfahrens ohne Zeitdruck möglich gewesen wäre offene Punkte zu klären. Nachdem diese Ergänzungen nach Meinung der Wiener Linien zwar nicht notwendig aber kurzfristig möglich sind und übermittelt werden können, scheint eine Inbetriebnahme der V-Wagen zur Eröffnung der Verlängerung der U1 nach Leopoldau am 2.9.2006 bei entsprechender Kooperation seitens des BMVIT möglich.

Als Unternehmen haben die Wiener Linien einen herausragenden Ruf in Sicherheitsfragen. In vier Jahrzehnten des U-Bahn-Betriebes ist es bei 8,5 Milliarden jährlich gefahrenen Kilometern im U-Bahn-System noch nie zu groben Zwischenfällen gekommen. Die Wiener Linien können daher nicht akzeptieren, dass auf dem Rücken von 1,2 Millionen täglichen U-Bahn-Fahrgästen Angst geschürt wird.

Mag. Gerhard Schillinger
Wiener Linien GmbH & Co KG
Abteilung Marketing und Medien
Tel.: 01/7909-42000
Fax: 01/7909-42009
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