Darabos: Schmutzkübel-Spezialisten sitzen einzig und allein in der ÖVP

Wien (SK) - Als "Chuzpe" bezeichnet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos den Versuch der ÖVP, sich als Partei darstellen zu wollen, die auch nur irgendetwas mit Fairness am Hut hat. "Die Schmutzkübel stehen seit langem in der ÖVP-Zentrale bereit. Jetzt den Spieß umdrehen und der SPÖ unfaire Methoden unterstellen zu wollen, ist mehr als hilflos", so Darabos Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Der goldene Schmutzkübel geht an die ÖVP, das zeigt ein kurzer Blick auf die Methoden Lopatkas", so Darabos.

2002 wird Lopatka aus der Steiermark nach Wien geholt, um den Nationalratswahlkampf zu managen. Die "rot-grünen Haschtrafiken" werden von der ÖVP erfunden. Ein erster Vorgeschmack auf den Stil Lopatkas.

2003 wird Lopatka Generalsekretär. Im Vergleich zu dem, was kommen wird, sind die "Haschtrafiken" nahezu eine nette Anekdote.

2004: Selbst bei der Wahl zum Amt des Bundespräsidenten schreckt die ÖVP vor Verleumdungen nicht zurück: Werbeslogans werden geklaut und ein Sudelbuch verteilt. Gebracht hat es Ferrero-Waldner nichts.

Auch bei den zweiten Wahlen des Jahres 2004 schmeißen Lopatka und Co. mit Schmutz um sich. SPÖ-Spitzenkandidat Hannes Swoboda wird als "Österreich-Vernaderer" verunglimpft. Die ÖVP geht sogar so weit, einen Brief zu fälschen. Das rechtliche Nachspiel verliert die ÖVP -genauso wie die Wahl zum EU-Parlament.

2005: in der Steiermark sind Wahlen und die Heimat Lopatkas will sich offensichtlich besonders hervor tun: In Schulungen sollen die Wahlhelfer angeleitet werden, wie man Leserbriefe und Postings fälscht und den SPÖ-Spitzenkandidaten Franz Voves der Faulheit bezichtigt. Voves ist heute Landeshauptmann.

2006: Mit Jahresbeginn startete die ÖVP ihren Schmutzkübel-Wahlkampf:
Auf eigenen Internetseiten und Plakaten versucht sie, die SPÖ zu verunglimpfen. Sogar Postkarten mit falschem Absender wurden verschickt, in denen die SPÖ und ihr Vorsitzender diffamiert werden.

"Die SPÖ wird sich am Match um den 'Goldenen Schmutzkübel' sicher nicht beteiligen. Die SPÖ wird mit ihrem inhaltlichen und personellen Angebot punkten", so Darabos abschließend. (Schluss) cs

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