VP-Stiftner: Stärkere Förderung der Solarenergie

Kaum Information über Förderungen - Schwimmbadbeheizung ausgeschlossen

Wien (OTS) - "In Wien wäre es höchst an der Zeit, nicht nur unter der Sonne zu schwitzen, sondern diese auch positiv zu nutzen", fordert LAbg. Roman Stiftner, Umweltsprecher der ÖVP Wien. "Solarenergie muss sich in Wien etablieren und darf nicht länger eine rühmliche Ausnahme sein", so Stiftner weiter. Eine seiner Hauptforderungen an die Wiener SPÖ-Stadtregierung ist die Verwendung der Sonnenenergie für Gemeindebauwohnungen.

"Die SPÖ-Stadtregierung soll nicht nur immer ankündigen, sondern bei den in ihrem Besitz stehenden Wohnanlagen die Solarenergie zur Warmwasseraufbereitung einsetzen. Damit würde sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun, sondern auch mit gutem Beispiel voran gehen. Immer nur reden und von anderen fordern, selber aber keine Taten setzen ist keine Umweltpolitik für Wien sondern reiner Populismus", fasst Stiftner zusammen, der die errichtete Photovoltaik-Anlage beim Theodor Körner Hof, die gleichzeitig als Lärmschutzwand dient, als ersten Schritt sieht, der unbedingt fortgesetzt werden muss.

Kritik kommt vom VP-Umweltsprecher auch an der mäßigen Information bezüglich Förderungen von Solarenergie und an der Höhe der Unterstützungen. "Was nützen Förderungen, wenn keiner davon weiß?", fragt sich Stiftner, der durch bessere Information eine breitere Zustimmung dieser erneuerbaren Energien sieht. Weiters fordert er eine Verdoppelung der finanziellen Unterstützung bei der Errichtung. Dies könnte ein weiterer Anreiz für die Verwendung umweltschonenden Energiequelle sein könnte.

Auch die Ausschließungsgründe der Solarförderung, wie beispielsweise die ausschließliche Verwendung der Anlage für die Erwärmung eines Schwimmbades, sind für Stiftner nicht nachvollziehbar: "Solarenergie, egal was damit beheizt wird, und wenn es auch nur ein Schwimmbad ist, muss gefördert werden. Denn das reduziert den Ausstoß des ozonbildenden CO2s."

"Die Förderungen erneuerbarer Energien müssen in Wien besser kommuniziert und großzügiger unterstützt werden. Die Wiener SPÖ könnte mit gutem Beispiel vorangehen und bei ihren Wohnanlagen damit anfangen, Solarenergie vermehrt einzusetzen", schließt Stiftner.

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