Niederwieser: Vier weitere Gehrer-Jahre bedeuten vier weitere Jahre Reformstillstand in der Bildung

Wien (SK) - "Die Entscheidung darüber, wovor sich die Österreicher fürchten, wird bei der Wahl fallen. Die SPÖ hat auf jeden Fall gezeigt, dass sie die zeitgemäßen bildungspolitischen Antworten hat und keine ideologischen Scheuklappen trägt", erklärt SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst zu heutigen Aussagen von Bildungsministerin Gehrer in der "Kleinen Zeitung". In dem Interview bezeichnet Gehrer die bildungspolitischen Vorschläge der SPÖ als "gefährliche Drohung". Niederwieser wies darauf hin, dass die SPÖ-Vorschläge und jene der Zukunftskommission für eine moderne Schule nahezu deckungsleich seien. ****

Die SPÖ werde etwa kleinere Klassen und mehr Ganztagsschulplätze schaffen - "und zwar nicht halbherzig, wie die ÖVP, sondern aus bildungspolitischer Überzeugung". Außerdem will die SPÖ ein verpflichtendes Vorschuljahr, eine bessere Ausbildung der KindergärtnerInnen und verstärkte Sprachförderung in der Schule. Gehrers 80-Euro-Scheck ist für Niederwieser nichts anderes als eine "Alibi-Aktion, mit der die Ministerin Aktivität vorgetäuscht, de facto aber nichts bewirkt hat".

"Weitere vier Jahre Gehrer würden vier Jahre neuerlichen Stillstand in der Bildungspolitik bedeuten. Und jedes Jahr Bildungsministerin Gehrer heißt, dass Österreich weitere Plätze bei PISA abrutschen wird. Das wissen die Österreicherinnen und Österreicher", so der SPÖ-Bildungssprecher abschließend. (Schluss) cs

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