Brinek: Realitätsverweigerung der Grünen

Bundesregierung verfolgt klare Anti-Atomlinie

Wien, 20. Juli 2006 (ÖVP-PK) Als "völlig unseriöse Herangehensweise" bezeichnete ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek die Aussagen von Grünen-Bundessprecher Alexander Van der Bellen: "Wir haben uns immer dafür stark gemacht, dass die EU-Gelder in diesem Bereich einzig und allein für die Sicherheitsforschung verwendet werden." ****

"Die Bundesregierung hat sich immer für die Sicherheitsforschung sowie eine Ausweitung der Mittel abseits der klassischen Atomenergie eingesetzt und wird dies auch in Zukunft tun", sagte Brinek. Es sei "oberste Priorität", die Mittel für das Kernfusionsforschungsprojekt ITER zu beschließen, das in Zukunft saubere und fast unerschöpfliche Energiequellen erschließen solle. 70 Prozent der Mittel des Euratom-Programmes seien für die ungefährliche und zukunftsweisende Kernfusionsforschung reserviert.

Bezüglich der Anschuldigungen Van der Bellens erklärte Brinek, "dass die Grünen einmal mehr einen unerträglichen Umweltpopulismus betreiben, der an der Haltung von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Bundesministerin Elisabeth Gehrer jedoch nichts ändern wird. Wir haben immer eine klare Anti-Atomlinie verfolgt und werden das auch weiterhin tun", so Brinek. Die Bundesregierung werde deshalb auch künftig die Nutzung alternativer Energiequellen forcieren und sich in Brüssel dafür einsetzen, dass die EU-Gelder lediglich für die Sicherheitsforschung verwendet werden.

Brinek wies abschließend darauf hin, dass man von Seiten der Grünen in dieser Frage offenbar keine seriöse Herangehensweise erwarten könne: "Wenn es um sachliche Argumente bei der Sicherheitsforschung geht, betreibt der Grünen-Chef Realitätsverweigerung."

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