Fasslabend zu Gusenbauer-Entgleisung: Politischer Un-Stil

Nach persönlichen Untergriffen Gusenbauers Sorge um politische Gesprächs-Kultur

Wien, 20. Juli 2006 (ÖVP-PK) Die "Entgleisungen" der SPÖ-Parteichefs im Interview mit den "Vorarlberger Nachrichten" seien durch nichts zu entschuldigen, so ÖVP-Abgeordneter Dr. Werner Fasslabend. "Rotzbuben", "Sauerei" und "Lüge" seien Begriffe, die in der politischen Auseinandersetzung nichts verloren hätten. "Das was Gusenbauer hier darlegt, ist politischer Un-Stil!" Der neue
Ton, den der SPÖ-Parteichef nun anstimme, erfülle ihn "mit großer Sorge um die politische Kultur", so Fasslabend, der in diesem Zusammenhang Wiens Bürgermeister Michael Häupl zitierte: "Wahlkampf ist immer die Zeit fokusierter Unintelligenz." ****

Gerade in Wahlkampfzeiten zeichne sich ein Politiker dadurch aus, dass er sich den Inhalten, den Lebensfragen zuwende, betonte der ÖVP-Abgeordnete. "Das ist, was die Menschen von einem Volksvertreter, dem sie mit ihrer Stimme ihr Vertrauen
ausgesprochen haben, erwarten." Die ÖVP habe sich in den vergangenen sechs Jahren mit den "Zukunftsfragen" beschäftigt und zahlreiche wichtige Reformschritte gesetzt. "Wir haben den Österreicherinnen und Österreichern viel Gutes zu berichten."

In diesem Sinn solle Gusenbauer Österreich einen Wahlkampf auf unterstem Niveau ersparen. "Ich glaube nicht, dass mit dem Wild-Umherschlagen auch nur irgendjemandem gedient ist. Bei aller Anerkenntnis der schwierigen Situation, in der sich der SPÖ-Parteichef befindet, würde ich davon abraten, einen Wahlkampf ohne Inhalte, aber mit Entgleisungen zu führen. Ich bin überzeugt, dass das Gros der Wähler nicht anders denkt", so Fasslabend abschließend.

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