LO VP Ing. Fischer verlangt steuerliche Erleichterung bei Betriebsübergaben in der Familie!

Erhalt der Unternehmen muss Vorrang haben!

Wien (OTS/RFW) - Bei Unternehmensnachfolgen im Familienbereich führt die derzeitige gesetzliche Regelung zu einer Aushöhlung des Eigenkapitals durch Erbschaft- und Schenkungssteuer und vermindert dadurch die Fähigkeit unternehmerische Chancen zu nutzen. Sinkendes Eigenkapital erhöht die Fremdkapitalkosten und das wiederum gefährdet mitunter den Bestand eines Unternehmens, welches in der Familie fortgeführt werden soll, die Kritik des RFW-Landesobmann, WK-Vizepräsident Ing. Edi Fischer, am derzeit bestehenden System.

Fischer dazu: "Um Österreichs Arbeitgeber Nummer 1 - die Klein- und Mittelbetriebe - zu erhalten, sind bei der Betriebsnachfolge tief greifende Reformen notwendig. Unter dem Gesichtspunkt, dass in den nächsten 10 Jahren mehr als 52.000 Betriebe übergeben werden - die über 440.000 Arbeitsplätze sichern - müssen Maßnahmen gesetzt werden. Wie etwa Betriebsübergaben innerhalb der Familie erbschaftssteuerfrei zu stellen. Weiter macht eine Verdoppelung des Übergabefreibetrages von 365.000 Euro für unentgeltliche Betriebsübergaben Sinn. Auch der für die Betriebsaufgabe und -veräußerung geltende Freibetrag in Höhe von 7.300 Euro muss auf das Fünffache angehoben werden. Außerdem sollte die Möglichkeit geschaffen werden, den Aufgabe- bzw. Veräußerungsgewinn Progression mindernd auf 5 Jahre (statt 3 Jahre) zu verteilen oder als Pensionsvorsorge anzuerkennen."

Fischer ist auch für Steuerbegünstigung für Zinserträge aus Jungunternehmerbeteiligungen
sowie steuerliche Entlastung für Unternehmensverpachtungen, schließlich werden die erfolgreichen Betriebsübergaben die Entwicklung der österreichischen Volkswirtschaft in einem entscheidenden Ausmaß bestimmen. Daher sollt die neue Bundesregierung die steuerlichen Änderungen im Bereich der familiären Betriebsübergaben als ersten wichtigen Punkt für die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Österreich in Angriff nehmen, so der RFW-Landesobmann von Vorarlberg, WK-Vizepräsident Ing. Fischer, abschließend. (Ende)mb

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