"Alpine Wellness Austria" neu positioniert

Als neues Qualitätsmarkenzeichen im Gesundheitstourismus - Gemeinsame Vermarktung mit ÖW - Staatliche Qualitätszertifikate durch "Best Health Austria"

Wien (PWK488) - Der großen Anzahl an - teils fragwürdigen -Wellnessangeboten setzen Best Health Austria (BHA), die Österreich Werbung (ÖW) und die Landestourismusverbände zukünftig geprüfte Dienstleistungsqualität entgegen. Der neu positionierte Verein Alpine Wellness Austria wird sich auf die intensive Vermarktung des Angebots und der beteiligten Betriebe konzentrieren. Als Zielmärkte wurden dabei Österreich, Deutschland, die Schweiz und Italien definiert.

Herbert Ebner, Vorstand des Vereins und selber Hotelier in Fuschl am See, äußerte sich heute, Mittwoch, bei der Präsentation des Konzepts optimistisch: "Asiatische Methoden wie Shiatsu sind zwar gut, passen aber unserer Meinung nach nicht in die Alpen. Unsere Mitglieder bieten ihren Gästen eine authentische Leistung durch die Landschaft, in der Bausubstanz der Betriebe und auch durch die Wellnessaktivitäten und -anwendungen." Voraussetzung für eine Mitgliedschaft seien ausschließlich Qualitätskriterien.

Die Besonderheit der Alpine Wellness Gruppe liegt in der strengen Qualitätsprüfung. Diese wird nach den Kriterien des staatlich anerkannten Best Health Austria Zertifikats durchgeführt. Mystery guests, Befragungen von Mitarbeitern als auch Gästen sowie grundlegende Beratung zur Verbesserung des Angebots gehören zu den Prüfungen die ein Hotel durchlaufen muss, um diese Auszeichnung zu erhalten.

Julian Hadschieff, Aufsichtsrat bei BHA und Obmann des Fachverbandes der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich, zum Wert des Zertifikates: "Durch viele Betriebe geht ein Ruck, die Zusammenarbeit bringt sie weiter." Ziel sei es jetzt, die Zahl der Mitglieder von derzeit 160 Betrieben auszuweiten und die Plattform bekannter zu machen. Das soll durch eine Vielfalt an Marketingaktivitäten erfolgen. "BHA, die Österreich Werbung, Landestourismusverbände und auch Alpine Wellness selbst werden ihre Kräfte bündeln und so den Gästen den Weg durch das oft unübersichtliche Angebot weisen."

Die früher schon unter dem Namen "Alpine Wellness" erfolgte Zusammenarbeit mit Hotels in Bayern und Südtirol musste beendet werden, da die Vorstellungen zu unterschiedlich waren. Jedoch könnten auch künftig Betriebe außerhalb Österreichs die Zertifizierung durchlaufen, so Markus Gratzer von der Österreich Werbung:
"Langfristig ist ein Beitritt vorstellbar, aber wenn, dann nur nach den österreichischen Alpine Wellness Kriterien."

Die Mittel für die verstärkten Marketingaktivitäten werden zu zwei Dritteln durch die teilnehmenden Landestourismusverbände (Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Oberösterreich) und einem Drittel durch die Alpine Wellness Mitglieder bestritten. Für das erste Jahr stehen 180.000 Euro zur Verfügung. 17 Betriebe und ein Ort (Bad Kleinkirchheim) sind zurzeit zertifizierte Mitglieder. Als Ziel für 2007 sollen 40 neue Mitglieder gewonnen werden. Insgesamt bezeichneten sich in einer Umfrage rund 15 Prozent aller Urlauber im Sommer und Winter 2005/06 als Wellness-Urlauber. Der Wellness-Gast gibt im Sommer 145, im Winter 161 Euro pro Kopf und Tag aus und liegt damit deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 106 Euro. (hp/od)

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Fachverband d. Gesundheitsbetriebe
Mag.GF KommR.Julian Michael Hadschieff
Tel.05 90 900-3543

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