Verzögerung bei Einsatz der klimatisierten U-Bahnen

Wien (OTS) - Utl.: Neuer V-Wagen der Wiener Linien hat Betriebsgenehmigung in 1. Instanz

Einspruch des Verkehrsarbeitsinspektorates des Bundes blockiert Einsatz.

Den Wiener Linien wurde mit Bescheid vom 29. Juni 2006 von der MA 64 in 1. Instanz die Betriebsbewilligung für die neuen V-Wägen erteilt. Seit heute könnten neun dieser neuen U-Bahngarnituren, die nach dem letzen Stand der Technik gebaut wurden und allen Sicherheitsauflagen entsprechen oder sogar strengere Kriterien erfüllen, auf den Strecken der Wiener Linien unterwegs sein. Gegen die erteilte Betriebsbewilligung hat das Verkehrsarbeitsinspektorat, das im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie angesiedelt ist und von Beginn an in das Verfahren eingebunden war, Berufung eingelegt. Nachdem die Wiener Linien alle bisher verlangten Unterlagen und Gutachten im mittlerweile zwei Jahre andauernden Verfahren konsequent geliefert haben, werden nun neuerlich zusätzliche Unterlagen verlangt. Das BMVIT als 2. Instanz wird nunmehr entscheiden, ob weitere Unterlagen beizubringen sind. Solange diese Entscheidung nicht gefallen ist und die Betriebsbewilligung nicht neuerlich erteilt wird, müssen die neuen klimatisierten V-Wagen in der Remise bleiben.

Die Einwände des Verkehrsinspektorates und deren Einbringen zu diesem späten Zeitpunkt, quasi in letzter Sekunde, ist für die Wiener Linien nicht mehr nachvollziehbar: "Von Beginn an war das Verkehrsarbeitsinspektorat (VAI) in das Verfahren eingebunden. Seit 19. April 2001 - also seit mehr als fünf Jahren - fährt der Prototyp des V-Wagens problemlos im Netz der Wiener Linien. Dieses Fahrzeug verfügt über alle betriebs- und sicherheitstechnischen Bewilligungen, die man jetzt dem Serientyp verweigern will. Diese Vorgangsweise ist nicht nur unüblich, sondern auch rational nicht mehr verständlich", so Wiener Linien Geschäftsführer Dipl.-Ing. Günter Steinbauer.

Die Wiener Linien beweisen täglich, dass sie eines der sichersten U-Bahn-Netze weltweit betreiben. "Die Wiener U-Bahnen sind pro Jahr 8,5 Milliarden Kilometer unterwegs, und das seit Jahrzehnten ohne große Zwischenfälle. Gerade, was die Tunnelsicherheit, den Brandschutz und die Fahrzeugsicherheit betrifft, gelten die Wiener Linien weltweit als Vorbild", schloss Steinbauer.

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