Darabos: Regierung lässt Jugend im Stich

Kanzler Schüssel hat Jugendarbeitslosigkeit verdoppelt - "SPÖ gibt der Jugend wieder eine Zukunft"

Wien (SK) - Die heute von der AK veröffentlichte IHS-Studie zur dramatischen Lage von Jugendlichen am Arbeitsmarkt bestätigt die Kritik der SPÖ an der Regierung, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. "Die Regierung Schüssel lässt die Jugend einfach im Stich", so Darabos. Laut Arbeiterkammer sind mehr als 100.000 junge Menschen (15 bis 24 Jahre) ohne faire Chance am Arbeitsmarkt. ****

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer sieht diese Entwicklung als "direkte Folge von Regierungsversagen"; denn dass immer mehr junge Menschen arbeitslos sind und dass auch die Lehrstellenlücke immer größer wird, sei ja nicht erst seit kurzem bekannt, "sondern das ist das charakteristische Merkmal der gesamten Regierungszeit von Schüssel", kritisiert Darabos.

Tatsächlich hat sich allein die vom AMS erfasste Zahl von Jugendlichen ohne Arbeit seit dem Jahr 2000 beinahe verdoppelt. Ende Juni waren 51.291 Jugendliche arbeitslos, davon 20.821 in Schulungen. Das sind um 23.560 oder 85 Prozent mehr als im Juni 2000.

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer hält angesichts dieser Zahlen die Schönfärberei von Regierungsseite für eine Verhöhnung der Betroffenen. "Statt Maßnahmen gegen die Rekordarbeitslosigkeit gibt es von der Regierung nur plumpes Eigenlob und statistische Tricks, um die Rekordarbeitslosigkeit zu kaschieren", kritisiert Darabos. Er betonte dazu: "Es wird an einer SPÖ-geführten Regierung liegen, der Jugend eine Zukunft zu geben. Wir werden die Jugendarbeitslosigkeit wieder halbieren." (Schluss) wf

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