VP-Gerstl: Einsatz der neuen U-Bahnzüge wäre grob fahrlässig

Wien (OTS) - "Die neuen klimatisierten U-Bahnzüge ohne
Brandschutz- und Katastrophenplänen sowie Arbeitnehmerschutzmaßnahmen in Betrieb zu nehmen, wäre nicht nur grob fahrlässig sondern im schlimmsten Fall auch lebensgefährlich", so LAbg. Wolfgang Gerstl, Verkehrssprecher der ÖVP Wien zur derzeitigen Diskussion rund um die neuen U-Bahnwägen.

Das Verkehrsarbeitsinspektorat im Bundesministerium für Verkehr musste Einspruch gegen die bereits erteilte Genehmigung der MA64 erheben, da weder das Brandschutzgutachten überprüft wurde, noch ein Katastrophenplan für eine mögliche Evakuierung der Passagiere vorliegt und auch die Arbeitnehmerschutzmaßnahmen für das Personal nicht überprüft wurden. Vor allem Brandschutz- und Evakuierungspläne sind von größter Wichtigkeit, die eine Brandkatastrophe wie in Kaprun verhindern können.

Wenn alle Auflagen von der MA64 berücksichtigt werden, kann diese die Genehmigung erteilen und muss nicht mehr vom Verkehrsministerium begutachtet werden. Gerstl: "Durch dieses verkürzte Verfahren liegt nun alles an der MA64, die sich rasch um die Abwicklung kümmern muss, sodass die klimatisierten U-Bahnwägen für die Wienerinnen und Wiener bald in Einsatz kommen."

"Aus rein populistischen Gründen will die Wiener SPÖ den Einsatz der U-Bahnzüge über den Zaun brechen. Diese Vorgehensweise, die Menschenleben gefährden könnte, ist fahrlässig. Auch die fehlende Rücksichtnahme auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer scheint in der SPÖ nur verbal und nicht real von Wichtigkeit. Jetzt liegt es an der MA64, die Auflagen zu erfüllen und die Genehmigung schnell zu erteilen", schließt Gerstl.

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