Kärnten braucht leistungsfähige Anbindung an das Höchstspannungsnetz

Wien (OTS) - "Kärnten braucht eine leistungsfähige Anbindung an das Höchstspannungsnetz, der Bau der 380-kV-Leitung vom Burgenland in die Steiermark ist auch für unser Bundesland sehr, sehr dringend", erklärt Hermann Egger, technischer Vorstand der Kelag.

"Schon jetzt sind wir in den Wintermonaten nur mit einem teuren Engpassmanagement in der Lage, die Stromversorgung aufrecht zu erhalten. Für das Engpassmanagement mussten allein im vergangenen Winter in Österreich 17 Millionen Euro aufgewendet werden."

Die KELAG Netz GmbH, ein Tochterunternehmen der Kelag, tut alles, um die Kunden möglichst sicher und zuverlässig mit Strom zu versorgen. Jedes Jahr investiert die Kelag rund 35 Millionen Euro in den Ausbau und in die Instandhaltung der Netzinfrastruktur, um die steigenden Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Der Strombedarf in Kärnten wächst pro Jahr im Schnitt um rund 3 %, das entspricht der Jahresproduktion eines Draukraftwerkes beziehungsweise dem Bedarf von 35.000 durchschnittlichen Haushalten.

"Trotz aller unserer Bemühungen um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Kärnten hängen wir vom übergeordneten Höchstspannungsnetz ab", erklärt Egger. An drei Punkten, in Obersielach bei Völkermarkt, beim Kraftwerk Malta-Hauptstufe im Mölltal und in Lienz ist das 110-kV-Netz der Kelag mit dem österreichischen Höchstspannungsnetz verbunden. Die 380-kV-Verbindung vom Burgenland in die Steiermark ist auch für Kärnten von enormer Bedeutung, ebenso die 380-kV-Verbindung in Salzburg. "Diese beiden Infrastruktur-Investitionen sind sehr wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Kärnten aufrecht zu erhalten und weiter auszubauen", betont Egger.

Am Ball ist derzeit der Unabhängige Umweltsenat, bei dem seit mehr als einem Jahr Beschwerden gegen den Bescheid der 380-kV-Verbindung vom Burgenland in die Steiermark anhängig ist. Eigentlich hätte der Unabhängige Verwaltungssenat schon vor einem halben Jahr entscheiden müssen.

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Josef Stocker

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