Leichtfried: Fahrverbot für LKWs über 7,5 Tonnen auf B317 wichtiges Signal

"Bemautung der Strecke muss nächster Schritt sein"

Wien (SK) - "Transit-LKWs über 7,5 Tonnen haben in Zukunft keine Erlaubnis mehr, auf der B317, also der Bundesstraße zwischen Judenburg und Neumarkt in der Steiermark zu fahren. Das ist ein wichtiger Schritt, denn die Bundesstraße galt lange Zeit als wichtigste Ausweichroute für ‚Mautflüchtlinge’ von der Südautobahn. Den Anrainern konnte damit wieder ein Stück Lebensqualität zurückgegeben werden", meint der SPÖ-Europaabgeordnete Jörg Leichtfried. ****

Ausgenommen von dieser Regelung ist nur der regionale Zuliefererverkehr. "Nun wird es wichtig sein, die derzeit bestehenden starken Kontrollen weiterhin aufrecht zu erhalten und Zuwiderhandlungen dementsprechend mit Strafen zu ahnden", so Leichtfried. Als nächsten Schritt fordert Leichtfried, der auch Mitglied des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament ist, die Bemautung dieser Strecke. "So ist eine noch effektivere Kontrolle der Verkehrsströme möglich. Die Wegekostenrichtlinie, die derzeit in der EU behandelt wird, sieht ebenaflls eine solche Bemautung von Ausweichrouten vor", so der Europaabgeordnete.

Als gesamtösterreichisches Projekt wünscht sich Leichtfried für die nahe Zukunft eine leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe in Österreich, wie sie auch in der Schweiz bereits besteht. "Mittlerweile überlegt ja bereits Deutschland eine Bemautung aller Straßen, nun wird es Zeit, dass auch Österreich in diesem Punkt aktiv wird." (Schluss) ps/mm

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