SP-Lehner: Vorgeschlagene Verkehrsoffensive der Floridsdorfer VP einmal mehr mit Verspätung

Zahlreiche geforderte Maßnahmen bereits vom Bezirk in die Wege geleitet - Fachabteilungen des Rathauses prüfen bereits neue Verkehrsorganisation für Strebersdorfer Ortskern

Wien (SPW-K) - "Einmal mehr kommt die Floridsdorfer ÖVP mit ihrer Forderung bezüglich einer Verkehrsoffensive im Bezirk zu spät, die meisten Vorschläge sind entweder längst vom Bezirk aufgegriffen und Lösungen in die Wege geleitet worden oder sie liegen nicht allein in der Entscheidungsmöglichkeit des Bezirks", stellte Montag der Bezirksvorsteher des 21. Wiener Gemeindebezirks, Floridsdorf, Ing. Heinz Lehner, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen des Obmanns der VP-Floridsdorf, Abg. Maier, fest.

Ein aussagekräftiges Beispiel dafür sei, so Lehner weiter, die Forderung der ÖVP, den Durchzugsverkehr durch den historischen Ortskern von Strebersdorf zu stoppen. Er, Lehner, habe bereits in einer Presseaussendung vom 7. Juli auf dieses Problem aufmerksam gemacht und auf Lösungsmöglichkeiten, die durch die Fachabteilungen des Rathauses bis zum Herbst erarbeitet werden sollen, hingewiesen. Lehner: "Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Ortskern von Strebersdorf zu entlasten. Dabei muss aber klar sein, dass es kaum möglich sein wird, den Verkehr auszusperren. Es wird vermutlich nur eine Aufteilung des Verkehrs auf mehrere Straßen geben können". In diesem Zusammenhang wies der Bezirksvorsteher auf einen Widerspruch zwischen dem Wirtschaftsmann Maier und der Wiener Wirtschaftskammer hin. Lehner: "Während Maier ein Durchfahrverbot für LKW über 3,5 Tonnen für Strebersdorf fordert, das logischerweise dann auch für Stammersdorf gelten müsste, ist die Wiener Wirtschaftskammer gegen eine solche Maßnahme". Der Bezirksvorsteher erwartet sich erst durch die Nordost-Umfahrung, vor allem durch die Verbindung der Stockerauer Autobahn mit der Brünner Bundesstraße, die bereits 2009 in Betrieb gehen soll, eine nachhaltige Entlastung von Stammersdorf und Strebersdorf.

Hinsichtlich der Debatte über die U 6 meinte Lehner, dass die vom Bezirk gewünschte Realisierung der Verlängerung nach Stammersdorf bislang an der fehlenden Zusage des Finanzministers der schwarzblauorangen Koalition für eine 50prozentige Kostenbeteiligung des Bundes scheitere. "Floridsdorf hat auch dabei längst seine Hausaufgabe erledigt, am Zug ist bei der Verlängerung der U 6 die Bundesregierung", schloss Lehner. (Schluss)

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