Kickl: Grasser als Finanzminister untragbar geworden

Der kristallene Münchhausen versinkt im BAWAG-Skandal

Wien (OTS) - "Die Causa Flöttl erklärt nun endgültig die noble Zurückhaltung des Kristallprinzen in der BAWAG-Affäre", erklärte FP-Generalsekretär Herbert Kickl zu den jüngsten Enthüllungen. Der Fionanzminister habe durch seine dreisten Lügengeschichten einmal mehr bewiesen, daß er für dieses Amt einfach untragbar geworden sei. Zusammen mit Grasser versinke aber auch die ÖVP, die dem Yuppie-Minister stets die Stange gehalten habe, nun endgültig im BAWAG-Sumpf. Aus Gründen der politischen Hygiene sei es für den Kristallprinzen Grasser daher dringend an der Zeit, seinen Hut zu nehmen.

Immer mehr stelle sich heraus, daß Grasser alles über den größten Bankenskandal der Zweiten Republik gewußt habe. "Und wenn es Grasser gewußt hat, dann hat es auch Schüssel gewußt", so Kickl weiter. In Wahrheit stecke die ÖVP genauso tief im Treibsand des BAWAG-Debakels wie die SPÖ. Daß der Kristallprinz Grasser 2001 einen Prüfbericht der Bankenaufsicht völlig ignoriert habe, könne doch nur als Freundschaftsdienst an Bankiers-Sohn Flöttl verstanden werden. Schließlich habe er diesen bereits 2000 in New York kennengelernt. Der Münchhausen im Finanzministerium spiele offensichtlich ein doppeltes Spiel und sei sich noch dazu nicht zu schade, vor der Presse die dreistesten Lügen zu verbreiten.

"Grasser übertrifft in seiner Schamlosigkeit sogar noch Ex-BAWAG-General Helmut Elsner", so Kickl in einer abschließenden Analyse. Das habe er, so Kickl, eigentlich kaum noch für möglich gehalten. Für den Fionanzminister hat Herbert Kickl jedenfalls noch einen Tipp parat: Grasser solle sich am besten in die Tiroler Kristallwelten zurückziehen, dort könne er keinen Schaden mehr anrichten.

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